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Intel liefert Flash-Chips mit 1 Gigabit und 65 nm für Handys

Serienproduktion mit 65 Nanometern Strukturbreite aufgenommen

Wie Intel auf dem derzeit im südkoreanischen Seoul stattfindenden Intel Developer Forum (IDF) bekannt gab, liefert der Konzern seit kurzem die ersten Flash-Bausteine in NOR-Technologie aus, die mit 65 Nanometern Strukturbreite gefertigt werden. Die Chips mit einer Speicherkapazität von 1 Gigabit sind die ersten ihrer Art und besonders für Mobiltelefone gedacht.

Artikel veröffentlicht am ,

Laut Intel kann bisher kein anderer Halbleiter-Hersteller NOR-Flash in dieser Strukturbreite und Kapazität liefern. Die neuen Bausteine stammen aus Intels eigener Fertigung und nicht aus dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash, das Intel mit Micron für NAND-Flash betreibt.

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Die neuen NOR-Flashs von Intel überleben - anders als das verbreitete NAND-Flash - mehrere hunderttausend Schreibzyklen und eignen sich somit besonders für den täglichen Einsatz in Mobiltelefonen. Bereits im August 2006 hatte Intel die Verfügbarkeit von ersten NOR-Flashs mit bis zu 256 MByte angekündigt, dabei handelte es sich aber noch um Multi-Chip-Module. In die neuen Bausteine passen nun 128 Megabyte Daten pro einzelnen Chip, was bei Handys viel Platz spart. Auch mit nur einem Chip - also ohne die bei Flash inzwischen auch üblichen Dual-Channel-Techniken - sollen Schreibgeschwindigkeiten von bis zu einem Megabyte pro Sekunde erreicht werden, was für NOR-Flash recht fix ist. Bisherige NOR-Chips kamen nur etwa auf die Hälfte dieses Tempos.

Wer als Handy-Hersteller, etwa wegen immer höher auflösender Kameras im Telefon, doch mehr Geschwindigkeit braucht, kann 2007 von Intel auch mehrere kleinere NOR-Flashs bestellen, die mit 65 Nanometern, aber in Kapazitäten von 128, 256 und 512 MByte angeboten werden sollen.

Die Gigabit-Chips von Intel sind pinkompatibel zu den bisherigen Flash-Speichern des Herstellers, die in 90 Nanometern Strukturbreite gefertigt wurden. Entsprechende Handy-Designs müssen also nicht geändert werden. Intel entwickelt seine auf Handys optimierten Flash-Speicher zusammen mit ST Microelectronics und will damit ähnlich seinen Aktivitäten im PC-Bereich stabile Plattformen schaffen. Dazu fehlen dem Halbleiter-Marktführer aber seit kurzem die Smartphone-Prozessoren, die man an Marvell verkauft hatte.



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Ben Utzmich 08. Nov 2006

Richtig, die Angabe in KBit/MBit usw. ist durchaus gebräuchlich. Oft wird einfach auch...


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