BenQ Mobile - Ermittlungen wegen Insolvenzverschleppung

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen BenQ Mobile

Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen BenQ Mobile wegen Insolvenzverschleppung, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Erst gestern wurde bekannt, dass das Management von BenQ Mobile bereits mehrere Wochen vor dem Insolvenzantrag von gravierenden finanziellen Schwierigkeiten gewusst haben soll.

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Im Zuge der Ermittlungen wird dem Verdacht der verspäteten Insolvenzantragstellung und verschiedener Bankrottdelikte nachgegangen, berichtet die Süddeutsche Zeitung mit Verweis auf den Leitenden Oberstaatsanwalt Christian Schmidt-Sommerfeld. Weder BenQ Mobile noch der Insolvenzverwalter kommentierten die Vorwürfe bisher. Wie berichtet, soll BenQ Mobile bereits Wochen vor dem Stellen des Insolvenzantrages von massiven finanziellen Problemen gewusst haben.

Der Gesamtbetriebsrat von BenQ Mobile, Josef Michael Leuker, berichtete außerdem, dass BenQ Mobile im Juni 2006 falsche Angaben zu den abgesetzten Mobiltelefonen gemacht habe. Laut Firmenangaben wurden im zweiten Quartal 2006 10,7 Millionen Geräte verkauft. Tatsächlich sollen sich aber nur 7,4 Millionen Käufer für die BenQ-Mobile-Mobiltelefone gefunden haben.

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