Kostenloses Bittorrent ein Verbrechen?

Bittorrents DRM-geschützte Musik- und Video-Downloads lassen auf sich warten

Die Peer-to-Peer-Dateitransfer-Software Bittorrent startete 2001 als Hobby-Projekt des Entwicklers Bram Cohen, mittlerweile ist daraus ein Unternehmen geworden, das mit den vielen musik- und videoliebenden Bittorrent-Nutzern sowie mit Softwarelizenznehmern Geld verdienen will. In einem Interview mit dem britischen Guardian zeigte sich Cohens Geschäftspartner Ashwin Navin wenig erfreut darüber, dass die Software kostenlos zur Verfügung gestellt wurde - obwohl dies sicherlich auch ein Grund für ihren Erfolg war.

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Dass Bittorrent eine von der Musik- und Filmindustrie wenig geliebte Software ist, da sie nicht nur für legale Dateiaustauschzwecke, sondern auch zur Verbreitung von Schwarzkopien genutzt wird, weiß auch Navin. Andererseits gibt es ihm zufolge 80 Millionen Menschen, die Bittorrent nutzen, sehr am Herunterladen von Fernsehsendungen, Filmen und Musik interessiert sind und in zahlende Kunden verwandelt werden könnten.

Inhalt:
  1. Kostenloses Bittorrent ein Verbrechen?
  2. Kostenloses Bittorrent ein Verbrechen?

Bittorrent sei nicht für das unerlaubte Kopieren geschaffen worden, sondern um Inhalte effizient zu verteilen, so Navin gegenüber The Guardian. Und hier will Bittorrent als Distributor mitmischen und hofft, dank seiner Technik kostengünstiger arbeiten und eine bessere Qualität liefern zu können. Peer-2-Peer-Technik sei dabei die einzige sinnvolle Methode, um Inhalte über das Internet zu übertragen, ohne es selbst in Mitleidenschaft zu ziehen.

Navin arbeitete zuvor bei Yahoo, wechselte 2004 zu Bittorrent und half Bram Cohen, das Unternehmen aufzubauen. "Man könnte sagen, dass Bram vor meinem Hinzustoßen eine phänomenal erfolgreiche T-Shirt-Firma hatte", so Navin. Cohen verdiente sein Geld durch Spenden für Bittorrent und das Verkaufen von T-Shirts. Es habe einiger Überredungskünste bedürft, in größeren Maßstäben zu denken.

"Bram Cohan hat das schwere Verbrechen begangen, seine leistungsfähige Software kostenlos zu verteilen! Jeder würde das als Verbrechen sehen, da er niemals von der Nutzung profitierte", so Navin. Ganz so schlimm scheint es dann aber doch nicht zu sein, immerhin ist Bittorrent sehr verbreitet: "Da wir nun diese große Zahl an Nutzern auf Bittorrent haben, ist es für uns wirtschaftlich interessant, zu einem Distributor von Inhalten zu werden."

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Allerdings gibt es bisher nur einen Partner, Warner Bros. Aber auch dessen Filme sind noch nicht als Bezahl-Download über Bittorrent zu haben. Navon zufolge wolle Bittorrent erst weitere Partnerschaften eingehen, um dann mit einem größeren Katalog starten zu können. Man sei bereits mit mehreren anderen Studios im Gespräch.

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Kostenloses Bittorrent ein Verbrechen? 
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Saturas 01. Jun 2007

GENAU !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

grumpy 09. Nov 2006

Was an meinen Fragen(!)*gejammer* sein soll entzieht sich meinem(r) Verständnis...

mike 08. Nov 2006

Ne zeit schon, aber um die Uhrzeit keinen bock mehr... War eher Frustabbau... Sorry Hast...

Hotohori 08. Nov 2006

Darum sagte WB ja auch, das sie mit dem MS-DRM nicht glücklich sind und nach...



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