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Kostenloses Bittorrent ein Verbrechen?

Auch mit unabhängigen Anbietern oder privaten Kreativen wolle Bittorrent zusammenarbeiten - in Zukunft wird Bittorrent.com also auch YouTube & Co. Konkurrenz machen. Bis es mit dem Musik- und Filmvertrieb über Bittorrent losgeht, muss sich das Unternehmen noch mit Werbeschaltungen zufrieden geben. Das jedoch sei nichts, womit Bittorent sonderlich profitabel würde.

Dass Bittorrent nicht wie Grokster, Napster und Co. zur Zielscheibe der Inhalte-Anbieter wegen der Urheberrechtsverletzungen durch die Nutzer wurde, liegt dem Bittorrent-COO zufolge auch daran, dass Bittorrent nicht für illegale Anwendungen entwickelt wurde. Bram Cohen habe von Anfang an von der Nutzung zur Schwarzkopienverbreitung abgeraten und Nutzer gewarnt, dass es keine Anonymität gebe. Bittorrent hat keinen zentralen Punkt, funktioniert also nicht wie eine Tauschbörse, sondern ist es rein dezentrales Dateitransfer-Werkzeug.

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Auf die Frage danach, wie man die Warner Bros. der Welt davon überzeugen könnte, ihre Shows zu schützen, erklärte Navin, dass es "niemals ein Digital-Rights-Management-System (DRM) geben werde, das (universell) funktioniert. Das wäre so, als ob man erwarten würde, dass ein 75-Dollar-Türschloss alle Wertgegenstände schützen würde." Um möglichst viele Nutzer mit einem künftigen Bittorrent-Film- und Musikshop abdecken zu können, wird zum Start auf das gebräuchliche Windows-DRM von Microsoft gesetzt.

Ganz glücklich scheint das Bittorrent-Team damit aber nicht zu sein. "Wir schauen uns immer nach einem Standard um, der unabhängig entwickelt wurde und plattformübergreifend ist. Die Studios tun das auch, insbesondere da sie sehen, dass Apple und Microsoft ihre Kontrolle ausdehnen und Nutzer an sich fesseln." Bisher gibt es Derartiges allerdings nicht.

Navis glaubt, dass es letztlich darauf hinausläuft, dass statt auf DRM-Systeme auf eingebettete Wasserzeichen gesetzt wird. Um die Kunden dazu zu bringen, für die bisher kostenlos - aber illegal - über Bittorrent verbreiteten Inhalte zu zahlen, sei zudem ein konsistentes Preisgefüge vonnöten, das für Video-Downloads angemessen erscheine. Da Bittorrent sein kommerzielles Download-Angebot aber noch nicht gestartet hat, bleibt abzuwarten, welche Musik- und Videopreise Navis und Cohen vorschweben.

 Kostenloses Bittorrent ein Verbrechen?

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Saturas 01. Jun 2007

GENAU !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

grumpy 09. Nov 2006

Was an meinen Fragen(!)*gejammer* sein soll entzieht sich meinem(r) Verständnis...

mike 08. Nov 2006

Ne zeit schon, aber um die Uhrzeit keinen bock mehr... War eher Frustabbau... Sorry Hast...

Hotohori 08. Nov 2006

Darum sagte WB ja auch, das sie mit dem MS-DRM nicht glücklich sind und nach...

sa 08. Nov 2006

Es geht schließlich nicht an, dass hier jede Menge kostenlose Dienstleistungen die...



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