Abo
  • Services:

Schwacher Software-Markt: Softline weiter in Nöten

Beteiligungen im Ausland mittlerweile abgestoßen

Der Software-Anbieter Softline AG hat mit sinkenden Margen zu kämpfen, die sich laut Unternehmensmitteilung auch mit Kostensenkungsmaßnahmen nicht in den Griff bekommen lassen. Die von Softline vorgelegten vorläufigen Zahlen für das im vergangenen Juni abgeschlossene Geschäftsjahr 2005/2006 belaufen sich auf einen Verlust von 4,1 Millionen Euro - im Vorjahr waren es noch 1,1 Millionen Euro.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Unternehmen hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr alle wesentlichen Auslandsbeteiligungen in der Schweiz, Großbritannien und Frankreich (Apacabar S.A.S.) abgestoßen, was mit Kosten von 2,4 Millionen Euro zu Buche schlug. Die verbleibenden deutschen Beteiligungen der Softline-Gruppe sollen einen Verlust von 1,7 Millionen Euro ausgewiesen haben, etwas mehr als im Vorjahr (1,6 Millionen Euro).

Stellenmarkt
  1. Württembergische Versicherung AG, Stuttgart
  2. über duerenhoff GmbH, Mannheim

Softline sieht das "enttäuschende Jahresergebnis" durch einen starken Margenverfall bei Mainstream-Produkten sowie die schwache Inlandsnachfrage nach Software-Anwendungen bedingt. Das Unternehmen versuchte, "dem Branchentrend" durch Kostensenkungsmaßnahmen von "etwa 50 Prozent in einzelnen Bereichen" gegenzusteuern und steigerte die Vertriebsbemühungen der Trade up Distribution GmbH. Eine Fokussierung auf "margenstarke Produkte" habe die Entwicklung aber ebenso wenig kompensieren können wie die ergriffenen Kostensenkungsmaßnahmen.

"Trotz dieser Anstrengungen ist die Rohertragsmarge von 16,6 Prozent im Vorjahr um fast ein Drittel auf nunmehr 11,5 Prozent gesunken. Der Konzernumsatz der fortgeführten deutschen Beteiligungen hat sich von 14,1 Millionen Euro auf 13,6 Millionen Euro um 3,5 Prozent vermindert. Der Cash-Bestand reduzierte sich um ein Viertel auf 5,8 Millionen Euro", so die schlechte Nachricht des Softline-Mangements.

Allerdings sei Softline mit dem Verkauf der "zum Teil defizitären Auslandsbeteiligungen [...] deutlich schlanker und besser für mögliche strategische Optionen gerüstet." Bedingt durch die "harte Restrukturierung der Vorjahre mit dem Aufbau neuer interner Prozessabläufe" musste die Gesellschaft außerdem im Markt neu ausgerichtet werden - getestet wurden Beratungsdienstleistungen und Produktkombinationen. "Diese Neujustierung war notwendig, um verloren gegangene Marktanteile wieder zurückzuerobern. Dies führte zu der vorübergehend nachlassenden Ertragskraft", heißt es seitens Softline.

Die Beschränkung auf den reinen Softwarehandel in mittelständischer Größenordnung biete weder für die Softline AG noch für die Aktionäre die gewünschten Gewinn- und Renditeperspektiven. Der Strukturwandel werde weiter fortgeführt: Ziel der Geschäftsführung ist es, die Softline-Gruppe mit renditestarken und innovativen Beteiligungen auszubauen.

Besonders wichtig ist es dem Softline-Alleinvorstand Dr. Lars Schneider, dass in Zukunft nur noch Beteiligungen mit Unternehmen eingegangen werden, die keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten haben. "Im Blickpunkt stehen Unternehmen aus dem IT- und Medienbereich, die von unserem Know-how, unseren Erfahrungen und Netzwerken profitieren können."



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)

Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Künstliche Intelligenz Vages wagen
  2. KI Mit Machine Learning neue chemische Reaktionen herausfinden
  3. Elon Musk und Deepmind-Gründer Keine Maschine soll über menschliches Leben entscheiden

    •  /