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Samba 4 nicht vor 2009

Zeitplan wird zur LinuxWorld Expo veröffentlicht. Die Firma SerNet hat einen Zeitplan für die weitere Entwicklung von Samba 4 erarbeitet. Vor 2009 sei demnach nicht damit zu rechnen, dass Samba 4 die Version 3 ablöst. Zur LinuxWorld Expo in Köln soll der genaue Zeitplan veröffentlicht werden.
/ Julius Stiebert
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Der freie SMB- und CIFS-Server Samba liegt derzeit noch in der stabilen Version 3.x vor, auch wenn die Arbeiten an der Version 4 bereits seit einiger Zeit laufen. So gibt es bereits Vorabversionen des neuen Servers, der dann auch einen freien Active-Directory-Controller enthalten soll.

Die Firma SerNet, die sich auch aktiv an der Samba-Entwicklung beteiligt, hat nun einen Zeitplan für die weitere Entwicklung erarbeitet. Demnach kann nicht mit einer fertigen Version der Software vor 2009 gerechnet werden. Insgesamt rechnet SerNet mit etwa 8.000 Programmierstunden und damit 4 Jahren Entwicklungsarbeit für einen Großteil der für Samba 4 notwendigen Arbeiten wie der Programmierung des Active-Directory-Controllers. Das komplette Projekt hingegen wird auf etwa 5 Entwicklerjahre geschätzt.

Da die derzeitige Programmierleistung bei zwei Entwicklerjahren pro Jahr liege, könne so mit Samba 4 in den nächsten drei Jahren gerechnet werden, so SerNet. Allerdings würden dabei unbekannte Faktoren wie die künftige Zahl der Entwickler und Probleme mit kryptographischen Methoden bei der Anpassung an proprietäre CIFS-Server nicht berücksichtigt. Aber auch die eventuelle Beschleunigung der Entwicklung durch die Öffnung von Closed-Source-Software ist nicht in den Zeitplan eingearbeitet.

Den kompletten Zeitplan wird SerNet zur LinuxWorld Expo in Köln vorstellen, die vom 14. bis 16. November 2006 stattfindet.


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