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Spieletest: Import Tuner Challenge - Last-Generation-Racing

Enttäuschendes Rennspiel für die Xbox 360

Rennspielserien, die in Asien populär sind, haben in Europa oft nur mäßigen Erfolg - man denke etwa an Tokyo Xtreme Racer, für das sich hier zu Lande kaum jemand erwärmen konnte. Unter dem Namen "Import Tuner Challenge" bringt Ubisoft jetzt das vergleichbare, in Japan als "Shutokou Battle X" bekannte Street-Racing-Game auf den hiesigen Markt; und die Chancen stehen gut, dass sich auch dafür erneut fast niemand interessieren wird.

Import Tuner Challenge (Xbox 360)
Import Tuner Challenge (Xbox 360)
Ubisoft scheint von Anfang an nicht von einem regen Interesse der deutschen Kundschaft an dem Spiel ausgegangen zu sein - der Titel erscheint komplett in Englisch, noch nicht mal deutsche Menüs oder Untertitel werden angeboten. Allerdings gibt es auch nicht viel Story, die hätte übersetzt werden können - im Gegensatz zu Konkurrenztiteln wie Need For Speed Underground gibt sich Import Tuner Challenge eher zurückhaltend und bieder. Es wird zwar kurz auf die Street-Racing-Szene in Japan eingegangen, die wichtigsten Rivalen des Spielers werden auch vorgestellt - spannend inszeniert ist das alles allerdings nicht.

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Import Tuner Challenge (Xbox 360)
Import Tuner Challenge (Xbox 360)
Zu Beginn muss natürlich zunächst ein eigener Wagen aus dem zunächst knappen Budget beschafft werden. Hier darf dann schon das erste große Manko des Spiels festgestellt werden: Der Fuhrpark ist klein - sehr klein. Zudem beschränkt sich die Fahrzeugauswahl auf einige wenige Hersteller wie Nissan, Mazda und Toyota, nicht asiatische Autos sind gar nicht mit dabei. Auch die Kursanzahl gibt nicht gerade Anlass zur Begeisterung: Es wird ausschließlich in Tokio gerast, und dort dann meist auf sich stark ähnelnden Autobahnstrecken; das mag realistisch sein, dem Spielspaß dient es allerdings nicht.

Import Tuner Challenge (Xbox 360)
Import Tuner Challenge (Xbox 360)
Der Spielablauf ist prinzipiell immer der Gleiche: Bei einer lockeren Autobahnfahrt erspäht man mögliche Konkurrenten, fordert sie per Lichthupe zum Duell raus - und schon beginnt das Rennen Mann gegen Mann. Im Rennen selbst ist es dann entscheidend, so lange wie möglich vor dem Kontrahenten zu bleiben; die Energieleiste des Gegners leert sich dann, und sobald sie vollkommen aufgebraucht ist, hat der Spieler gewonnen. Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche: Wer längere Zeit zurückliegt, scheidet aus.

Natürlich trägt Import Tuner Challenge seinen Namen nicht zu Unrecht: Wer kontinuierlich gute Ergebnisse einfährt, kann nicht nur den Fuhrpark aufstocken, sondern vor allem auch den Zubehör-Markt plündern - und hier sind die Möglichkeiten wirklich äußerst umfangreich und stellen selbst Simulationsfans zufrieden. Eine Frontschürze ist da noch harmlos, Dinge wie diverse Getriebe oder Kupplungen sprechen dann wirklich den Tuning-Freund an. Auch die Einstellmöglichkeiten am Fahrzeug sind immens. Wer gerne am Drehmoment herumexperimentiert oder das Letzte aus dem Fahrwerk herauskitzeln will, ist hier richtig.

Spieletest: Import Tuner Challenge - Last-Generation-Racing 

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XBOX GUY 14. Dez 2006

Hab die GT serie auch komplett gehabt und durchgezockt und kann nur sagen das sie total...

Papa Schlumpfl 06. Nov 2006

Dazu kommt noch dass sich alle Autos gleich unrealistisch fahren. NFSU wird dadurch zum...

x1XX1x 06. Nov 2006

fand ich auf sega dreamcast ziemlich geil. da hat doch ea für nfs:mw geklaut. :)

Senior Sanchez 04. Nov 2006

Aber auch nicht dass, was man von einer Xbox 360 erwarten darf.



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