Europäisches Projekt erweitert GCC

Compiler-Variante soll mehr Fehler finden

Innerhalb des "Information Technology for European Advancement"-Programmes arbeitet eine Gruppe von europäischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen an Verbesserungen für die freie Compiler-Zusammenstellung GCC. Der Compiler soll so auf die Bedürfnisse der europäischen Software-Industrie zugeschnitten werden und mehr Fehler im Quellcode aufzeigen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Global-GCC-Projekt (GGCC) setzt sich aus 15 Partnern zusammen, die im Rahmen des "Information Technology for European Advancement"-Programmes an der neuen GCC-Variante arbeiten. Dabei wird die Arbeit teilweise von Frankreich, Spanien und Schweden finanziert. Unter anderem sind der Linux-Distributor Mandriva, der das Projekt leitet, Airbus Frankreich, Telefonica aus Spanien und MySQL AB aus Schweden an der Arbeit beteiligt.

Die Gruppe arbeitet zwar bereits seit September 2006 an Global GCC, gab dies jedoch erst jetzt auf der GCC-Mailingliste bekannt. Mit dem GGCC-Projekt sollen Entwickler wählen können, ob sie eher eine höhere Leistung oder eine gründlichere Diagnose bevorzugen. So wird erwartet, dass der normale GCC etwa zehn Mal schneller sein wird als Global GCC. Allerdings soll dieser wiederum den Quelltext gründlicher unter die Lupe nehmen und insgesamt mehr mögliche Fehler aufzeigen, ohne dabei dauernd falschen Alarm auszulösen.

Die Änderungen am GCC werden ebenfalls unter der GPL veröffentlicht und sollen auch an die Free Software Foundation zurückgegeben werden, so dass sie in den offiziellen GCC gelangen können. Unter ggcc.info sollen in Zukunft weitere Informationen bereitstehen.

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