Russischer Konzern will Sperrminorität bei der Telekom
Ron Sommer als Berater von Sistema und Blackstone
Am Dienstag berichtete die Financial Times Deutschland, der russische Konzern Sistema wolle bei der Telekom einsteigen. Die "Welt" meldet nun, Sistema wolle nicht, wie bislang bekannt geworden, nur eine Beteiligung von 10 bis 20 Prozent an der Deutschen Telekom erwerben, sondern sogar 25 Prozent. Damit hätten die Russen eine Sperrminorität. Der ehemalige Telekom-Chef Ron Sommer soll Sistema beraten.
Zunächst jedoch wolle Sistema, das zum Vermögen des Großunternehmers Wladimir Jewtuschenkow gehört, über einen Aktientausch seines Mobilfunkunternehmens MTS einen größeren Anteil an der Telekom erhalten - man spreche von bis zu 20 Prozent. Die Telekom könne so auf dem russischen Mobilfunk-Markt agieren. Danach jedoch sollen weitere Aktien über die Börse erworben werden.
Nach Informationen der Welt berät der ehemalige Telekom-Chef Ron Sommer Sistema. Er soll auch Berater bei Blackstone sein. Diese Investment-Gesellschaft hält seit kurzem einen Anteil von 4,5 Prozent an der Telekom. Es liegt nahe, angesichts dieser Konstellation über eine Kooperation der beiden Gesellschaften zu spekulieren.
Sistema könnte nach den Planspielchen sogar den Sturz des Aufsichtsratschefs Klaus Zumwinkel forcieren und Sommer als Nachfolger vorschlagen, der dereinst den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei der Telekom bekleidete.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed






Die künftigen Gewinnaussichten. Nein, das ist eine falsche Analyse, denn diese Probleme...
.
solange die telekom nicht vernünftigen service und der konkurenz angepasste preise...
Zitat Telekom: «machtpolitisch motivierten Angriff einer russischen Clique» Ja, da geht...