Abo
  • IT-Karriere:

GStreamer-Unterstützung für KDE 4

Fluendo arbeitet an GStreamer-Backend für Phonon

Die Firma Fluendo will ein GStreamer-Backend für Phonon schreiben. Phonon ist die neue Multimedia-Architektur von KDE 4, die das bisherige Arts ablösen soll. Fluendo arbeitet zusammen mit einer anderen Firma, deren Name noch nicht genannt wurde.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Phonon soll die neue Programmierschnittstelle für Multimedia-Anwendungen in KDE 4 heißen. Entwickler sollen damit einfacher umgehen können als mit dem derzeit verwendeten Arts, so dass auch mehr Anwendungen Multimedia-Funktionen verwenden könnten. Denn die Programme müssen sich so nicht selbst um die Konfiguration der Hardware kümmern, sondern können stattdessen auf eine zentrale Konfiguration zurückgreifen.

Stellenmarkt
  1. BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Weiherhammer
  2. MAGELLAN Rechtsanwälte Säugling und Partner mbB, München

Ein Ziel von Phonon ist es auch, auf die feste Verwendung eines speziellen Soundservers zu verzichten und verschiedene Backends zu unterstützen. Mit Fluendo hat nun die Firma, die zu einem Großteil für die GStreamer-Entwicklung verantwortlich ist, ein entsprechendes Backend angekündigt. Die Arbeit soll zusammen mit einer Firma erfolgen, die auch an der Linux Standard Base und an Portland mitgearbeitet hat. Der Name wurde allerdings noch nicht genannt.

Fluendo möchte mit dem GStreamer-Backend für Phono die Fragmentierung unter der Linux-Multimedia-Frameworks stoppen und es Entwicklern so auch erleichtern, beispielsweise auf GStreamer zu setzen, ohne sich darum zu kümmern, ob der Anwender GNOME und GTK+ oder KDE und Qt installiert hat. Zudem will Fluendo den KDE-Entwicklern Zweifel nehmen, die diese an der Reife von GStreamer äußerten. Andererseits will die Firma aber auch trotz eigener Bedenken gegenüber Phonon die Möglichkeiten des Frameworks erweitern und damit die Ideen hinter Phonon fördern.

Wann KDE 4 und damit auch Phonon veröffentlicht wird, ist jedoch noch immer unklar. Ein erster Vorbote von KDE 4 vermittelt zumindest Entwicklern schon einen ersten Eindruck der neuen Techniken.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Samsung 970 EVO PLus 1 TB für 204,90€ oder Samsung 860 EVO 1 TB für 135,90€)
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. mit Gutschein: NBBX570

Pospiech 31. Okt 2006

Damit ist gemeint das ein Entwickler sich darauf verlassen können soll das unabhängig...


Folgen Sie uns
       


E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht

Die Ingolstädter Firma E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse. Golem.de hat sich die Umrüstung vorführen lassen.

E-Trofit elektrifiziert Dieselbusse - Bericht Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

Gemini Man: Überflüssiges Klonexperiment
Gemini Man
Überflüssiges Klonexperiment

Am 3. Oktober kommt mit Gemini Man ein ambitioniertes Projekt in die deutschen Kinos: Mit HFR-Projektion in 60 Bildern pro Sekunde und Will Smith, der gegen sein digital verjüngtes Ebenbild kämpft, betreibt der Actionfilm technisch viel Aufwand. Das Seherlebnis ist jedoch bestenfalls komisch.
Von Daniel Pook

  1. Filmkritik Apollo 11 Echte Mondlandung als packende Kinozeitreise

    •  /