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Ist der "Gebrauchthandel" mit Nutzungsrechten erlaubt?

Worum geht es? UsedSoft handelt mit überschüssigen Volumenlizenzen. Diese werden von großen Softwareherstellern an Unternehmen vergeben, in denen das jeweilige Computerprogramm auf einer Vielzahl von Arbeitsplätzen genutzt wird. Es leuchtet ein, dass bei einem solchen Geschäft nicht hunderte von CD-ROMs an den Lizenznehmer geschickt werden. Vielmehr erwirbt das Unternehmen nur Nutzungsrechte, die benötigten Vervielfältigungsstücke (das kann auch nur ein einziges sein, wenn die Software allein auf einem Server installiert wird) werden bei Bedarf durch das Unternehmen selbst hergestellt.

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Die Softwareanbieter eröffnen den Kunden diese Eigenversorgung mit den notwendigen Programmkopien auf unterschiedliche Art und Weise. Während Oracle seine Computerprogramme den berechtigten Unternehmen zum Download anbietet, stellt Microsoft eine einzige "Masterkopie" der jeweiligen Software zur Verfügung. Diese soll von den Kunden dazu genutzt werden, das Programm auf ihren Rechnern so oft zu installieren, wie man Lizenzen erworben hat.

Es liegt auf der Hand, dass Softwarelizenzen für die Unternehmen einen erheblichen Wert darstellen, mit anderen Worten, dass hierin viel Geld investiert wird. Im Laufe der Zeit ändert sich häufig der Bedarf. Baut ein Unternehmen etwa Personal und damit Computerarbeitsplätze ab, sind die hierfür erworbenen Lizenzen überflüssig. Das Gleiche passiert, wenn auf eine andere Software umgestellt wird, zum Beispiel auf Open-Source-Anwendungen, oder Arbeitsbereiche ausgelagert bzw. geschlossen werden. Wenn also einige oder alle Nutzungsrechte auf Grund solcher oder anderer Umstände nicht mehr gebraucht werden, möchte das Unternehmen die kostspielig erworbenen Lizenzen unter Umständen wieder zu Geld machen, indem es sie weiterverkauft.

Hier setzt nun das Geschäftsmodell von UsedSoft an. Das Unternehmen kauft überzählige Lizenzen ein und verkauft sie an andere Unternehmen weiter. Der ursprüngliche Inhaber der Nutzungsrechte versichert dabei, dass er seine Programmkopien vor dem Weiterverkauf (teilweise) löscht. Für die Kunden von UsedSoft ist das aus finanziellen Gründen interessant, denn sie können durch den "Gebrauchterwerb" der Nutzungslizenzen Geld sparen - nach Angaben von UsedSoft durchschnittlich 25 Prozent gegenüber dem Händler-Einkaufspreis für eine "neue" Lizenz.

 Ist der "Gebrauchthandel" mit Nutzungsrechten erlaubt?Ist der "Gebrauchthandel" mit Nutzungsrechten erlaubt? 

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Michael - alt 01. Nov 2006

Glaubst Du ernsthaft, ich bin so dämlich, die Anlässe hier preiszugeben? Aber gehe davon...

Michael - alt 01. Nov 2006

In Abwandlung ist das aus meiner Sicht der Ansatz von DRM.

Michael - alt 01. Nov 2006

Ich weiß nicht ganz, worauf Du Dich da beziehst. Aber ich weiß, daß sich Software...

ZDragon 31. Okt 2006

Nein, leider nicht. Und ich wette auch, dass es nicht wirklich rechtmäßig ist... Naja...

Lionel H. 31. Okt 2006

Da hilft ja nur ein Spruch des BGH bei zwei divergierenden Entscheidungen in zwei...



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