Sun aktualisiert Java-Entwicklungsumgebung NetBeans
Durch die Java-Persistence-Unterstützung lassen sich Klassen automatisch aus existierenden Datenbank-Schemen generieren. Umgekehrt ist es aber auch möglich, aus programmierten Klassen die Datenbank erstellen zu lassen. Durch die Persistence-Laufzeit können Entwickler sowohl bei normalen Java- als auch bei Webapplikationen auf den Einsatz eines Java-EE-Application-Servers verzichten. Die Entwicklung von Persistence-Anwendungen soll außerdem ein Assistent erleichtern, der verschiedene Datenbankoperationen direkt unterstützt.
Der Editor wurde ebenfalls auf die Persistence-Unterstützung abgestimmt und wartet mit Funktionen wie einer angepassten Code-Vervollständigung und einer On-The-Fly-Fehlersuche auf. NetBeans 5.5 kann zudem JAX-WS-2.0-Artefakte für SE-6- und EE-5-Projekte erstellen und bringt einen aktualisierten Template-Assistenten mit. Darüber hinaus wurde auch die Entwicklung von Session Beans vereinfacht und Funktionen wie die Code-Vervollständigung und On-The-Fly-Fehlersuche stehen auch für Enterprise Java Beans 3 zur Verfügung. Aus der Entwicklungsumgebung können nun auch direkt SQL-Skripte ausgeführt werden und Sicherheitsoptionen bei Java-EE-Anwendungen lassen sich konfigurieren.
Über das Update-Center steht außerdem ein neues Modul für die Versionsverwaltung Subversion zur Verfügung. CVS-Unterstützung hingegen bringt NetBeans direkt mit. Daneben stehen noch weitere Erweiterungspakete bereit, beispielsweise, um die IDE um Unterstützung für C und C++ zu ergänzen oder Java-ME-Anwendungen für mobile Geräte zu programmieren.
NetBeans 5.5 steht ab sofort für Windows, Linux, MacOS X und Solaris zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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