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Spieletest: Metal Gear Solid 3 Subsistence - Hit wird besser

Freie Kameraführung und neuer Online-Modus. Als Konami Anfang 2005 Metal Gear Solid 3 veröffentlichte, wurde in den zahlreichen Lobhudeleien auf das Spiel meist nur ein Punkt gravierend bemängelt: Die starre Kameraperspektive sorgte immer wieder für Unübersichtlichkeit und Probleme bei der Steuerung. Mit Metal Gear Solid 3 Subsistence haben die japanischen Entwickler dieses Problem nun behoben – und das Spiel gleich noch um eine ganze Reihe zusätzlicher Extras erweitert.
/ Thorsten Wiesner
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Wer das originale Metal Gear Solid 3 schon besitzt, sei gleich zu Beginn gewarnt – inhaltlich und grafisch ist Subsistence mit dem anderthalb Jahre alten Spiel voll und ganz identisch; sämtliche Informationen zur Story und dem Gameplay können somit dem damaligen Testbericht entnommen werden. Per Analog-Stick darf nun aber die Perspektive ganz einfach und bequem selbst bestimmt werden; das Auskundschaften brenzliger Situationen oder das Um-die-Ecke-Schauen sind nun kein Problem mehr, Frust auf Grund schwer einzusehender Gebiete oder Gegner, die zu spät entdeckt werden, gehört der Vergangenheit an.

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Um Spielern des originalen Metal Gear Solid 3 trotzdem noch einen Kaufanreiz zu geben, wartet Subsistence auch mit einem Online-Modus auf – und der wirkt glücklicherweise nicht wie ein aufgesetztes Add-On, sondern wirklich voll und ganz durchdacht. Neben typischen Modi wie Deathmatch oder Team Deathmatch sind auch so genannte Sneaking, Capture und Rescue Missions vorhanden. So wird ein guter Mix aus eben den spielerischen Qualitäten geboten, die Metal Gear Solid auszeichnen: Shooter-Action und Schleicharbeit. Das lautlose Heranschaffen von Gegenständen und das Anschleichen an den Feind sind also auch online ganz zentrale Elemente.

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Die drei Discs, auf denen Subsistence ausgeliefert wird, haben allerdings noch mehr zu bieten. So wurden alle Zwischensequenzen des Spiels zusammengeschnitten und können nun im Grunde wie ein Film angeschaut werden – nette Idee, aber wohl nur für wirklich große Fans der Reihe wirklich spannend. Zudem gehören auch die ersten beiden Metal-Gear-Solid-Spiele zum Spielumfang; wer die Reihe erst jetzt kennen lernt, bekommt somit gleich die gesamte Historie quasi gratis dazu.

Metal Gear Solid 3 Subsistence für die PlayStation 2 ist bereits im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro.

Fazit:
Besitzer von Metal Gear Solid 3 dürfen sich ärgern – die frei justierbare Kamera hätte schließlich schon ins Originalspiel integriert sein können, und ob es sich wirklich lohnt, für den (zweifellos gelungenen) Online-Modus noch mal 40,- Euro auszugeben, darf zumindest bezweifelt werden. Wer das Spiel bisher nicht besitzt, sollte nun allerdings wirklich zugreifen: Inhaltlich und spielerisch gehört Metal Gear Solid 3 weiterhin zu den absoluten PS2-Referenztiteln, und dank umfangreicher Extras und Erweiterungen sind die geforderten 40,- Euro auch ein mehr als fairer Preis für dieses Paket.


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