• IT-Karriere:
  • Services:

T-Mobile bringt MDA-Smartphone Compact III mit GPS-Funktion

Windows-Mobile-Smartphone setzt zur Navigation auf T-Mobiles NaviGate

Im November 2006 bringt T-Mobile wie erwartet das von HTC stammende Windows-Mobile-Smartphone P3300 mit ähnlichen technischen Daten unter dem Namen MDA Compact III auf den deutschen Markt. Das Smartphone verfügt über einen eingebauten GPS-Empfänger, wird aber ohne Offline-Navigationssoftware ausgeliefert. T-Mobile will die Kunden dazu bringen, die Online-Navigationslösung NaviGate des Netzbetreibers zu verwenden, für die pro berechneter Strecke bezahlt werden muss.

Artikel veröffentlicht am ,

MDA Compact III
MDA Compact III
Den MDA Compact III koppelt T-Mobile mit der Online-Navigationslösung NaviGate, die auf das GPS-Modul im Gerät zugreift. Die Online-Berechnung von Routen verspricht aktuelles Datenmaterial, so dass auch relevante Verkehrsinformationen berücksichtigt werden können. So soll die Lösung bei größeren Verkehrsstörungen auf Autobahnen in Deutschland automatisch Ausweichstrecken vorschlagen. Pro Routenberechnung innerhalb von Deutschland fallen Gebühren von 99 Cent an.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt
  2. Heinrich-Heine-Universität, Düsseldorf

Wer die GPS-Funktion im MDA Compact III intensiv nutzt, fährt mit einer fest auf dem Gerät installierten Navigationslösung auf Dauer preiswerter. Hierzu kann der Nutzer eine beliebige Navigationssoftware für Windows Mobile 5.0 nachkaufen, um auch ohne Hilfe von T-Mobiles NaviGate zu navigieren. Allerdings können solche Offline-Lösungen prinzipbedingt schon mal veraltete Daten aufweisen. Hier können Online-Lösungen wie NaviGate punkten, vorausgesetzt, der Datenbestand wird kontinuierlich erneuert. Das fast baugleiche Modell P3300 liefert HTC mit der Navigator-6-Software von TomTom aus.

MDA Compact III
MDA Compact III
Das in typischer PDA-Bauform gehaltene MDA Compact III verfügt über ein 2,8 Zoll großes Display, das bei einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln bis zu 65.536 Farben anzeigt. Über den Touchscreen läuft ein Großteil der Steuerung, weil es weder eine Handy-Klaviatur noch eine QWERTZ-Tastatur gibt. Für Foto- und Videoaufnahmen steht eine 2-Megapixel-Kamera bereit und der interne Speicher von 64 MByte kann über den eingebauten Micro-SD-Card-Steckplatz erweitert werden.

Das 108 x 58 x 16,8 mm messende Quad-Band-Gerät für die GSM-Netze 850, 900, 1.800 und 1.900 MHz unterstützt EDGE sowie GPRS und beherrscht nur Bluetooth, nicht aber WLAN, wie das P3300 von HTC. Mit einer Akkuladung schafft das 160 Gramm wiegende Taschentelefon eine Sprechzeit von guten 5 Stunden und hält im Bereitschaftsmodus etwa 8 Tage durch. Bei starker GPS-Nutzung dürften sich die Akkulaufzeiten aber deutlich verringern.

Im Gerät kommt Windows Mobile 5.0 zum Einsatz. Dazu gehören der Windows Media Player für die Wiedergabe der Musikformate MP3, WMA und AAC sowie der Videoformate MPEG4 und H.263. Zudem liegt der Internet Explorer in der Mobile-Variante bei, was auch für den E-Mail-Client Outlook gilt, der eine Push-Funktion bereitstellt. Außerdem umfasst das Betriebssystem Applikationen für die Termin-, Adress- und Aufgabenverwaltung. Die mobile Office-Suite erlaubt die Bearbeitung von Word-, Excel- oder PowerPoint-Dokumenten.

Das MDA Compact III soll Anfang November 2006 in den Handel kommen. Ohne Vertrag kostet das Gerät 489,95 Euro. Bei Abschluss eines 24 Monate laufenden T-Mobile-Vertrages im Tarif Relax 100 zahlt der Kunde 189,95 Euro. Zum Vergleich: HTC bietet das fast baugleiche Modell P3300 zusammen mit der Navigationssoftware Navigator 6 von TomTom sowie WLAN nach 802.11b/g und Kartenmaterial für Deutschland zum Preis von 499,- Euro an. Mit Karten von Westeuropa steigt der Preis für das Produkt auf 679,- Euro.

Nachtrag vom 30. Oktober 2006:
Anders als zunächst berichtet, fehlt dem MDA Compact III die WLAN-Funktion. Die betreffenden Stellen im Text wurden entsprechend korrigiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. gratis (bis zum 12. April)
  2. 799€ statt 934€ im Vergleich
  3. (Canon EOS 250D Spiegelreflexkamera, 24,1 Megapixel mit Objektiv 18-55 mm (7,7 cm Touchscreen...

renéS 06. Apr 2008

hat sehr wohl wlan...aber t-offline hat in der software darauf verzichtet...wenn ihr nen...

tomhenn 05. Jan 2007

Also ich habe mich im Rahmen der Entwicklung für Run.GPS (www.rungps.net) eingehender...

Nicao 20. Nov 2006

Da stimmt jetzt aber was nicht: t-mobile Deutschland sagt kein WLAN bzw führt es nicht...

Sid 28. Okt 2006

Das Ding hat die CPU vom MDA/XDA Neo. Ist für Win Mobile 2005 ein wenig zu langsam, die...

RPK 27. Okt 2006

Na grossartig - mit ner 200er CPU... ziemlich sinnfrei!


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 Ultra - Test

Das Galaxy S20 Ultra ist Samsungs Topmodell der Galaxy-S20-Reihe. Der südkoreanische Hersteller verbaut erstmals seinen 108-Megapixel-Kamerasensor - im Test haben wir uns aber mehr davon versprochen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - Test Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Latitude 7220 im Test Das Rugged-Tablet für die Zombieapokalypse
  2. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  3. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen

Schenker Via 14 im Test: Leipziger Langläufer-Laptop
Schenker Via 14 im Test
Leipziger Langläufer-Laptop

Dank 73-Wattstunden-Akku hält das 14-Zoll-Ultrabook von Schenker trotz fast komplett aufrüstbarer Hardware lange durch.
Ein Test von Marc Sauter

  1. XMG Neo 15 (E20) Schenker erhöht Akkukapazität um 50 Prozent
  2. XMG Apex 15 Schenker packt 16C-Ryzen in Notebook
  3. XMG Fusion 15 Schenkers Gaming-Laptop soll 10 Stunden durchhalten

Bodyhacking: Prothese statt Drehregler
Bodyhacking
Prothese statt Drehregler

Bertolt Meyer hat seine Handprothese mit einem Synthesizer verbunden - das Youtube-Video dazu hat viele interessiert. Wie haben mit dem Psychologieprofessor über sein Projekt und die Folgen des Videos gesprochen.
Ein Interview von Tobias Költzsch


      •  /