Alan Cox: Open Source ist nicht zwangsläufig sicherer
Wie ZDNet UK(öffnet im neuen Fenster) berichtet, bezeichnete Alan Cox es als gefährlich, wenn Medien verbreiten würden, Open-Source-Software sei sicherer, zuverlässiger und habe weniger Fehler als Closed-Source-Produkte. Dies sei eine selbstgefällige Einstellung, man müsse bedenken, dass viel Geld aufgebracht werde, um Open-Source-Systeme zu knacken.
Das Problem sieht der bei Red Hat beschäftigte Programmierer vor allem in der Verallgemeinerung: So könne man Projekte wie den Linux-Kernel nicht mit den Massen an Open-Source-Projekten vergleichen, die sich bei Sourceforge fänden. Von hoher Qualität könne man daher nur bei einigen Projekten sprechen und das seien die, die gute Programmierer haben und ihren Quellcode sorgfältig überprüfen würden.
Hierbei könne das von der Europäischen Kommission gegründete Software Quality Observatory for Open Source Software(öffnet im neuen Fenster) (SQO-OSS) helfen, das die Qualität von Open-Source-Code messen möchte. Cox warnt aber auch davor, sich auf Verfahren wie automatische Code-Analysen zu verlassen. Dies führe unter Umständen dazu, dass schwere Fehler erst einmal unkorrigiert blieben.
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