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Open-Source-Java noch dieses Jahr?

CEO Jonathan Schwartz verspricht baldige Öffnung

Nun könnte es doch schneller gehen als erwartet: Suns CEO Jonathan Schwartz hat auf Oracles Open World eine Open-Source-Version von Java für die nächsten 30 bis 60 Tage in Aussicht gestellt. Dies berichtet zumindest das IT-Magazin InfoWorld. Bisher wurde mit der freien Ausgabe der Plattform erst für 2007 gerechnet.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Wie InfoWorld berichtet, kündigte Schwartz auf Oracles Open-World-Messe an, eine freie Java-Version innerhalb der nächsten 30 bis 60 Tage veröffentlichen zu wollen. Dabei machte er noch immer keine Aussagen zu der gewählten Lizenz, es solle sich jedoch um eine von der Open Source Initiative anerkannte Lizenz handeln - womit auch Suns eigene Common Development And Distribution License weiter im Rennen ist, die allerdings inkompatibel zu der verbreiteten GPL ist.

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Bei der Veröffentlichung geht es in erster Linie um die Java Standard Edition, aber auch die komplette Java Micro Edition - eine Version für mobile Geräte - plant, Sun als Open Source freizugeben. Bisher sprachen andere Sun-Angestellte immer von einer ersten freien Version im Jahr 2007. Andererseits kündigte das Unternehmen im August 2006 auch an, zumindest Teile der Java Standard Edition noch bis Ende 2006 zu veröffentlichen. Welche Teile Schwartz' erneutes Versprechen im Einzelnen umfasst, verriet er nicht.

Schwartz hatte die viel geforderte Open-Source-Version von Java auf der JavaOne 2006 angekündigt. Seitdem machen immer wieder verschiedene Aussagen die Runde, wann es letztlich so weit sein könnte. Mit Project Glassfish gibt es jedoch schon länger eine Open-Source-Variante der Java Enterprise Edition.

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TiSch 28. Okt 2006

Ich denke die Realität liegt irgendwo dazwischen. Java ist weder bedeutungslos, noch...


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