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BenQ-Handys: Kaputt ist kaputt

Garantiefälle werden nicht mehr bearbeitet, Handys nicht zurückgeschickt. Schlechte Nachricht für Handybesitzer von BenQ-Siemens-Handys: Der insolvente Handyhersteller wird wahrscheinlich keine Garantie mehr für defekte Geräte übernehmen, berichtet Focus Online. Derzeit verschwinden alle Mobiltelefone, die zur Reparatur an den Kundenservice geschickt wurden, wie in einem schwarzen Loch. Geld für den Rückversand steht nicht zur Verfügung, der Kunde hat das Nachsehen.
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Noch vor kurzem haben Netzbetreiber wie T-Mobile oder Vodafone angegeben, dass sie davon ausgehen, dass es mit Handys von BenQ keine Probleme beim Auftreten von technischen Defekten geben würde.

Die Realität sieht inzwischen anders aus: BenQ Mobile repariert nicht mehr. Bislang war für Garantiefälle und Reparaturanfragen die Tochterfirma Inservio zuständig. Doch auch die Tochterfirma ist nicht mehr zahlungsfähig, wie Focus Online(öffnet im neuen Fenster) bekräftigt. Es gibt keine offiziellen Zahlen, wie viele Kunden ihre Geräte eingeschickt, aber nicht mehr zurückbekommen haben.

Im Moment sollten Besitzer eines BenQ-Mobile-Handys im Garantiefall den Netzbetreiber oder den Händler in die Pflicht nehmen. Diese sind durch den Kauf zum Vertragspartner geworden und müssen daher - genau wie der Hersteller - im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungspflicht zwei Jahre lang die Reparaturen übernehmen.


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