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BenQ-Mobile-Insolvenz: Infineon baut Stellen ab

Erhebliche Belastungen für Zulieferer des Handy-Bauers. Mit einem Umsatzausfall von rund 150 Millionen Euro im laufenden Geschäftsjahr 2006/2007 rechnet Infineon bedingt durch die Insolvenz des deutschen Handy-Herstellers BenQ Mobile. Vor diesem Hintergrund will das Unternehmen seine Mobilfunkaktivitäten auf das Geschäft mit neu gewonnenen und zukünftigen Kunden fokussieren und rund 400 Arbeitsplätze abbauen.
/ Jens Ihlenfeld
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Weltweit seien von der BenQ-Mobile-Insolvenz rund 400 Arbeitsplätze bei Infineon betroffen, davon knapp 200 an den deutschen Standorten München, Salzgitter und Nürnberg. Die entsprechenden Restrukturierungskosten sollen bei rund 30 Millionen Euro liegen. Ende 2007 will Infineon in seinem Drahtlosgeschäft wieder den Break-Even erreichen.

Die ehemalige Siemens-Tochter Infineon hat historisch bedingt enge Verbindungen mit BenQ-Mobile, der ehemaligen Handy-Sparte von Siemens. Infineon bemüht sich aber seit geraumer Zeit um eine geringere Abhängigkeit der einstigen Konzernschwester. Derzeit stehe das Unternehmen mit neuen namhaften Kunden in Kontakt.

Der Mobilfunkbereich von Infineon hatte bereits in den letzten Quartalen einen erheblichen Umsatzrückgang in der Folge des Marktanteilverlusts von BenQ bzw. Siemens Mobile Phones zu verkraften. Daher wurden in diesem Bereich bereits die Kosten reduziert und an einer Verbreiterung der Kundenbasis gearbeitet. Unter anderem mit Samsung und LG konnte Infineon zwei neue Großkunden gewinnen.

Infineon will ungeachtet dieser Maßnahmen die Lieferungen an mögliche Nachfolgeorganisationen von BenQ Mobile und dessen Muttergesellschaft fortführen.


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