• IT-Karriere:
  • Services:

Software knackt Windows-Konten

Neue Version von "Distributed Password Recovery" verfügbar

ElcomSoft hat eine Software vorgestellt, die den Zugriff auf eigentlich nicht mehr zugängliche Windows-Konten gestattet. Selbst wenn in Ermangelung korrekter Kennwörter kein regulärer Zugang zu einem Windows-PC mehr möglich ist, soll ein System mit Hilfe von "System Recovery" wieder zum Laufen zu bekommen sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Software "System Recovery" kommt als Boot-Disk-Applikation daher und kann so auch gesperrte Windows-Konten wieder zugänglich machen. Sie dient zur Freischaltung der Benutzerkonten, falls die Zugangsdaten vergessen, die Konten wegen wiederholter Fehleingaben gesperrt oder die Kennwörter mutwillig geändert wurden. Die Applikation erlaubt in einem solchen Fall die Zuweisung neuer Kennwörter, so dass entsprechende Konten wieder zugänglich werden.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Hamburg

In eine ähnliche Kerbe schlägt das neu aufgelegte "Distributed Password Recovery" von ElcomSoft. Das Werkzeug für Administratoren entschlüsselt Passwörter von Dokumenten oder Dateien, wenn Kennwörter vergessen wurden oder wenn Mitarbeiter Dateien vorsätzlich geschützt haben, um dem Unternehmen zu schaden. Die Software entschlüsselt nun auch LM/NTLM-Hash-Dateien von Logon-Passwörtern der Windows-Plattform. Hierbei verteilt die Software den rechenintensiven Recovery-Prozess auf die im Netzwerk angeschlossenen Rechner.

In den meisten Fällen ist es nicht notwendig, Windows-Logon-Passwörter wiederherzustellen. Administratoren können gesperrte Konten ganz einfach zurücksetzen. Danach ist es jedoch nicht mehr möglich, auf EFS-verschlüsselte Dateien, Anmeldeinformationen sowie Zertifikate mit privaten Schlüsseln (SIGNED/ENCRYPTed e-mail) zuzugreifen, weil hierzu das korrekte Kennwort bekannt sein muss.

"System Recovery" für Windows NT, 2000, XP und Windows Server 2003 ist ab sofort zum Preis von 299,- Euro erhältlich und kann über die Herstellerwebseite bestellt werden. Das erweiterte "Distributed Password Recovery" für Windows NT, 2000, XP und Windows Server 2003 kostet für 20 Clients 599,- Euro und ist ebenfalls online zu beziehen.

Die Produkte sollen vor allem Administratoren die Arbeit erleichtern. Allerdings kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Menschen mit kriminellen Absichten mit diesen Werkzeugen lokal Zugang zu eigentlich abgesicherten Systemen verschaffen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 519€ statt 553,30€ im Vergleich
  2. (aktuell u. a. Hasbro Nerf Laser Ops für 21,99€, HP X27i Gaming-Monitor 339€, AK Racing Gaming...
  3. (aktuell u. a. Blade Hawks RGB Gaming-Mauspad für 20,90€, Vooe Powerbank 26.800 mAh für 21...
  4. (u. a. Samsung UE65RU8009UXZG für 677€, Huawei Medipad T5 für 159€, Lenovo Idealpad L340 für...

ZDragon 25. Okt 2006

Ja und? Wenn dir der Rechner und die Daten darauf gehören ja owhl kein Problem. Das wird...

xxNxx 25. Okt 2006

naja, windows pe wird er sicherlich nicht gekauft haben.. kann ich mir jedenfalls kaum...

ShadowXX 25. Okt 2006

Dieses verhalten kann man aber ganz einfach ausschalten.....

Inu 25. Okt 2006

Normal sind 60 Tage Passwortlaufzeit und die letzten 6 Passworte nicht mehr verwenden...

AndT 24. Okt 2006

So ein BartPE auf CD-ROM oder USB-STICK schafft es sogar ungewollt auf einen PC...


Folgen Sie uns
       


Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test

Der Magenta-TV-Stick befindet sich noch im Betatest, so dass einige Funktionen noch fehlen und später nachgereicht werden. Der Stick läuft mit einer angepassten Version von Android TV. Bei Magenta TV selbst sehen wir noch viel Verbesserungsbedarf.

Magenta-TV-Stick der Deutschen Telekom - Test Video aufrufen
Alternatives Android im Test: /e/ will Google ersetzen
Alternatives Android im Test
/e/ will Google ersetzen

Wie Google, nur mit Privatsphäre - /e/ verbindet ein alternatives Android mit Cloudfunktionen und einer Suchmaschine.
Ein Test von Moritz Tremmel


    Buglas: Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser
    Buglas
    Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser

    Mehr Datenupload und Zunahme der Sprachtelefonie bringe die Netze unter Druck. FTTB/H-Betreiber bleiben gelassen.
    Eine Exklusivmeldung von Achim Sawall

    1. Coronavirus Österreich diskutiert verpflichtendes Tracking
    2. Coronavirus Funktion zur Netflix-Drosselung war längst geplant
    3. Coronakrise China will Elektroautoquote vorübergehend lockern

    CPU-Fertigung: Intel hat ein Netburst-Déjà-vu
    CPU-Fertigung
    Intel hat ein Netburst-Déjà-vu

    Über Jahre hinweg Takt und Kerne ans Limit treiben - das wurde Intel einst schon beim Pentium 4 zum Verhängnis.
    Eine Analyse von Marc Sauter

    1. Maxlinear Intel verkauft Konzernbereich
    2. Comet Lake H Intel geht den 5-GHz-Weg
    3. Security Das Intel-ME-Chaos kommt

      •  /