10 Jahre AMD in Dresden: "Abenteuer auf Gegenseitigkeit"
Der Standort wurde also vor allem gewählt, da in Dresden eine Forschungslandschaft vorhanden sei, "die mit Ausnahme von vielleicht München nirgends so dicht ist" , bekräftigte der sächsische Ministerpräsident. Das Wagnis der kräftig mit Bundes- und Landesmitteln geförderten Fabrik sei dennoch groß gewesen. "Vor zehn Jahren war das hier eine Kuhweide" , scherzte Milbradt.
Ganz im Sinne von AMD-CEO Hector Ruiz, der zuvor auf die Wichtigkeit von Wettbewerb hingewiesen hatte – und damit auf die Monopolklagen gegen Intel anspielte -, meinte auch Merkel: "Faire Wettbewerbsbedingungen" seien für AMD überlebenswichtig. Deshalb habe sie, insbesondere für Mikroprozessoren, noch eine "Erklärung" für Ausschreibungen der öffentlichen Hand anfertigen lassen, damit AMD keiner "Diskriminierung" zum Opfer fallen kann. Aber "nicht im protektionistischen Sinne" , schränkte Merkel ein. Merkel wolle den Ausbau der Fab30 weiter fördern.
Zum Abschluss bekam Merkel ein Fujitsu-Siemens-Notebook mit Turion-Prozessor von AMD geschenkt, das sie aber lieber an eine Bildungseinrichtung spenden wollte, denn: "Das ist besser nicht in meinen Händen, ich bin nicht so fähig darin, es zu benutzen" , bekannte die Kanzlerin.
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