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Adobe mit neuem E-Book-Reader

Adobe Digital Editions basiert auf Flash Player 9

Mit einer auf Flash Player 9 basierten E-Book-Software will Adobe den Vertrieb elektronischer Bücher, Magazine und Zeitschriften vorantreiben. Neben dem PDF-Format versteht die als öffentliche Beta verfügbare Applikation "Adobe Digital Editions" auch XHTML-Inhalte. Zunächst steht die Software nur für Windows bereit. Erst später kommt das Produkt auch für MacOS X, Linux und mobile Endgeräte.

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Im Adobe-Universum sollte bislang der Adobe Reader genügen, um E-Books damit zu lesen. Bisher blieb eine weite Verbreitung elektronischer Druckwerke aber aus. Der Softwarehersteller will mit der neuen Software "Digital Edition" den Einkauf sowie die Verwaltung entsprechender elektronischer Publikationen vereinfachen und damit die Akzeptanz sowie Verbreitung von E-Books vorantreiben. Insgesamt soll sich das neue Produkt flexibler einsetzen lassen als der bisherige Adobe Reader.

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Da die Applikation mit dem Flash Player 9 ausgeliefert wird, können Herausgeber Texte auch mit Videos oder Animationen versehen. Zudem beherrscht die "Digital Editions" das PDF-Format und verarbeitet XHTML-Inhalte. In Bezug auf die PDF-Fähigkeiten fehlen dem Neuling aber einige der Möglichkeiten, die der aktuelle Adobe Reader abdeckt. Die Digital Editions bietet nur die Funktionen, die für den E-Book-Einsatz nötig sind. Auch aus diesem Grund verfügt die Software über eine Integration von Acrobat 8 sowie Adobe Reader 8, um auf die weiteren Funktionen zuzugreifen.

Den Einkauf von E-Books will Adobe vor allem für den Verkäufer vereinfachen. Dazu enthält die neue Software einen auf Adobes LiveCycle Policy Server beruhenden Dienst namens "Digital Editions Protection Service", der die Funktionen von Digital Rights Management (DRM) abwickelt. Die von Adobe angebotene öffentliche Beta-Version der Digital Editions enthält noch nicht alle Funktionen der Final-Version. Daher kann sich der Funktionsumfang bis dahin noch verändern.

Die "Digital Editions" von Adobe steht ab sofort als Beta-Version für Windows XP mit Service Pack 2 kostenlos vorerst nur in englischer Sprache zum Download bereit. Der Download umfasst den Flash Player 9 und kommt auf eine Größe von rund 2,5 MByte.

Anfang 2007 soll die Final-Version der Software erscheinen. Diese wird dann in einer mit Werbung bestückten Gratisversion zu haben sein und außerdem in einer zu bezahlenden Premium-Version angeboten. Für Ende 2006 ist eine Beta-Version der Software für MacOS X geplant. Wann die angekündigte Linux-Version kommen wird, gab der Hersteller noch nicht bekannt. Es ist aber damit zu rechnen, dass die Linux-Version nicht vor 2007 fertig wird. Zudem will Adobe mobile Endgeräte unterstützen, schweigt sich aber aus, welche Plattformen damit gemeint sind und gab auch kein Veröffentlichungsdatum bekannt.

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Crazy Iwan 25. Okt 2006

Das Problem ist, das man das digitale Buch immer mit dem "normalen" Buch vergleicht, und...

Netspy 24. Okt 2006

Was kann der dann, was bspw. MobiPocket nicht kann?


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