Abo
  • IT-Karriere:

Microsoft gibt Sender ID zur Nutzung frei

Sicherheitstechniken in Open Specification Promise aufgenommen

Microsoft weitet sein Open Specification Promise aus und erlaubt nun auch die Nutzung verschiedener Sicherheitstechniken. Darunter ist das Spam-Bekämpfungsverfahren der Sender ID. Die insgesamt vier neu in das Open Specification Promise aufgenommenen Techniken sind bereits experimentelle Request for Comments (RFC).

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Im Rahmen des Open Specification Promise erlaubt Microsoft die Nutzung verschiedener Techniken und Spezifikationen aus dem eigenen Hause. Neu hinzugekommen sind nun vier Sicherheitstechniken, die allesamt in der Vergangenheit von der Internet Task Force als experimentelle Request for Comments (RFC) akzeptiert wurden.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Meckenheim
  2. BWI GmbH, München, Meckenheim

Dabei sticht Microsofts Verfahren der Sender ID heraus, an dem die Internet Task Force bereits seit längerem nicht mehr arbeitet, da die Patentansprüche seitens Microsoft nicht geklärt werden konnten. Die Sender ID sollte im Kampf gegen Spam helfen und verhindern, dass E-Mails unter falschen Adressen verschickt werden. E-Mail-Versender sollten dabei die IP-Adresse ihrer Mail-Server im Domain Name System in einem speziellen Format veröffentlichen, anhand dessen Empfänger jede E-Mail analysieren sollten, um deren Herkunft zu überprüfen.

Microsoft behauptet dabei noch immer, dass die Sender ID ein großer Erfolg sei und das Verfahren mit über 600 Millionen Nutzern eine breite Unterstützung in der IT-Industrie erfahre. Durch die Aufnahme in das Open Specification Promise möchten die Redmonder das Verfahren weiterverbreiten.

Ferner gibt es ein Framework, um die Nutzung von Absender-Domains zu autorisieren sowie eine SMTP-Erweiterung, um den Sender einer E-Mail anzuzeigen. Mit einem weiteren Verfahren lässt sich aus dem Absender entschlüsseln, wer wirklich für die E-Mail verantwortlich ist. Alle drei Spezifikationen hängen mit dem Sender-ID-Verfahren zusammen.

Microsoft hatte im September 2006 erstmals ein Versprechen abgegeben und die Nutzung von Webservices erlaubt. Mittlerweile fällt auch das Virtual-Hard-Disk-Format unter das Open Specification Promise. Laut Microsoft ist dieses abgegebene Versprechen unwiderruflich und erstreckt sich über aktuelle, aber auch über künftige Versionen der Spezifikationen. Entwickler dürfen die Spezifikationen kostenlos benutzen und auch in kommerzielle Software integrieren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 369€ + Versand
  2. 127,99€ (Bestpreis!)

Michael - alt 24. Okt 2006

Das ist prinzipiell eine gute Idee, aber..... Es gab schon vor Jahren die Möglichkeit...

Michael - alt 24. Okt 2006

Du weißt schon, warum die Welt mit SMTP ein Problem hat? Administratoren ein X.400...


Folgen Sie uns
       


Doom 1 in der Doom 3 Engine angespielt

Doom Reborn benötigt eine Vollversion von Doom 3 und ist bei moddb.com kostenlos erhältlich. Die Mod wurde von Michael Hanlon entwickelt.

Doom 1 in der Doom 3 Engine angespielt Video aufrufen
In eigener Sache: Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement
In eigener Sache
Neue Workshops zu agilem Arbeiten und Selbstmanagement

Wir haben in unserer Leserumfrage nach Wünschen für Weiterbildungsangebote gefragt. Hier ist das Ergebnis: Zwei neue Workshops widmen sich der Selbstorganisation und gängigen Fehlern beim agilen Arbeiten - natürlich extra für IT-Profis.

  1. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  2. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht
  3. Golem Akademie Golem.de startet Angebote zur beruflichen Weiterbildung

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Google Maps in Berlin: Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird
    Google Maps in Berlin
    Wenn aus Aussetzfahrten eine neue U-Bahn-Linie wird

    Kartendienste sind für Touristen wie auch Ortskundige längst eine willkommene Hilfe. Doch manchmal gibt es größere Fehler. In Berlin werden beispielsweise einige Kleinprofil-Linien falsch gerendert. Dabei werden betriebliche Besonderheiten dargestellt.
    Von Andreas Sebayang

    1. Maps Duckduckgo mit Kartendienst von Apple
    2. Google Maps zeigt Bikesharing in Berlin, Hamburg, Wien und Zürich
    3. Kartendienst Qwant startet Tracking-freie Alternative zu Google Maps

      •  /