Gegen Krebs und Aids mit WLANs und gemeinsamem Rechnen
Im Rahmen des Projektes wird brachliegende Rechnerleistung von einzelnen Rechnern so genutzt, dass sie wie ein großes Forschungsnetzwerk große Aufgaben bearbeiten können, die dazu in kleine Häppchen zerteilt und durch die Grid-Technik verwaltet wird.
FON will seine 12.000 Mitglieder in Deutschland dazu aufrufen, an dem Projekt teilzunehmen. Das Softwareprogramm, das für die Rechenzeitspende erforderlich ist, gibt es natürlich kostenlos von der Webseite des World Community Grid.
In der Vergangenheit wurden ähnliche verteilte Berechnungen schon zur Suche nach außerirdischem Leben, zur Medikamentenforschung und ähnlichen Zwecken genutzt. Das World Community Grid soll nach Angaben von IBM mittlerweile mehr als 420.000 Computer umfassen.
Außer Forschungen zu Aids und Krebsheilmitteln sollen mit dem World Community Grid bald auch Projekte zur Vorhersage von Naturkatastrophen und der Verteilung der weltweiten Wasservorräte gestartet werden.
Im Beratungsgremium des World Community Grids sind Mitglieder bekannter Organisationen wie beispielsweise des US-National Institute of Health, der Doris Duke Charitable Foundation, der Markle Foundation, der Mayo-Klinik, der Oxford Universität, der WHO und des UN-Entwicklungsprogramms vertreten.
IBM stellt die Hardware, Software und technische Services sowie Know-how zur Verfügung, um die Infrastruktur für das World Community Grid zu bauen und sorgt auch für Hosting und Support. Zusätzlich wird das Projekt von United Devices unterstützt, einem Anbieter von Grid-Lösungen, mit dem Ziel, die Rechenleistung der teilnehmenden PCs und Laptops in das weltweite Grid zu aggregieren.
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