Freenigma verschlüsselt auch Web.de- und GMX-Konten
Die Verschlüsselungslösung Freenigma von freiheit.com technologies setzt auf das freie GnuPG und verschlüsselt den Datenverkehr in Webmailern per JavaScript-Kommando. Über die Firefox-Erweiterung wird die Verschlüsselung dem Freenigma-Server überlassen. Nach einer Anmeldung bei dem Dienst legt der Nutzer fest, mit welchen Kontaktpersonen verschlüsselte Nachrichten ausgetauscht werden sollen und verwaltet die dafür notwendigen Schlüssel auf dem Server.
Die verschlüsselten E-Mails werden direkt zwischen den Kontaktpersonen ausgetauscht, die E-Mails landen also nicht auf dem Freenigma-Server, versichert der Anbieter. Um den Datenschutzbestimmungen zu entsprechen, kodiert der Dienst auch keine Anhänge direkt, weil diese dazu auf dem Freenigma-Server übertragen werden müssten. Wer mehrere Webmailer einsetzt, kann mit Hilfe von Freenigma alle Nachrichten über eine Lösung zentral verschlüsseln.
Der Dienst arbeitet neuerdings auch mit den E-Mail-Postfächern von Web.de und GMX zusammen und unterstützt weiterhin Google Mail, Yahoo Mail sowie Hotmail. Nach Anbieterangaben nutzen derzeit rund 45.000 Menschen Freenigma zur Verschlüsselung. Bis Ende 2006 ist ein Plug-In für Microsoft Outlook geplant und auch eine Professional Edition für Unternehmenskunden soll dann ebenfalls folgen.
Freenigma ist ab sofort kostenlos über freenigma.com(öffnet im neuen Fenster) als Firefox-Erweiterung verfügbar. Als Überbleibsel des Beta-Tests ist auf der Webseite weiterhin von einer Einladung die Rede. Aber damit ist die Registrierung des Dienstes gemeint, erklärte der Anbieter gegenüber Golem.de.
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