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Intels "Santa Rosa" als "Centrino Pro" im Frühling 2007?

Notebook-Plattform angeblich fertig und vom Vista-Termin abhängig

Taiwanischen Notebook-Herstellern zufolge kommt Intels nächste Centrino-Generation mit Codenamen "Santa Rosa" womöglich früher als erwartet. Die neue Plattform soll unmittelbar mit der breiten Verfügbarkeit von Windows Vista geliefert und mit einem Budget von 300 Millionen US-Dollar beworben werden.

Diese Angaben will der Branchendienst DigiTimes von taiwanischen Herstellern von Mobilrechnern erfahren haben. Über die technischen Einzelheiten von "Santa Rosa" hatte Golem.de bereits berichtet. Der wichtigste Beschleunigungsfaktor des neuen Notebook-Chipsatzes und des Funkmoduls, was zusammen mit der CPU Intels "Centrino" ausmacht, ist die "Robson Technology". Dabei dient ein Flash-Speicher von vermutlich mindestens 256 MByte auf dem Mainboard als Zwischenspeicher für Festplattenzugriffe. Wie Intel bereits demonstrierte, lassen sich Notebooks damit binnen Sekunden booten. Auf dem letzten IDF gab Intel auch bekannt, dass sich der Start von Anwendungen damit drastisch beschleunigen soll, da der Robson-Cache lernfähig ist. Häufig benötigte Daten bleiben dauerhaft auch nach dem Ausschalten des Rechners gespeichert.

Intel kündigte auch an, dass Robson, und damit Santa Rosa, nur mit Windows Vista funktioniert, da Microsoft mit "ReadyDrive" und "ReadyBoost" ganz ähnliche Konzepte vorgesehen hat, die wiederum erst für Robson die Treiberbasis schaffen. Wie DigiTimes erfahren haben will, soll Santa Rosa "mit der Verfügbarkeit von Microsoft Windows Vista" erfolgen. Laut internen Intel-Roadmaps, auf die sich DigiTimes beruft, soll Santa Rosa im zweiten Quartal 2007 starten, Intel hatte bisher nur das erste Halbjahr 2007 angegeben. Das deckt sich jedoch nicht mit dem von Microsoft kürzlich bekräftigten Auslieferungstermin von Vista für alle Kunden - im Januar 2007 soll es so weit sein, bereits im November sollen PC-Hersteller Vista erhalten.

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Aus denselben Quellen will DigiTimes auch neue Details zu den Prozessoren von Santa Rosa erfahren haben: So bekommt der bisherige mobile Core 2 Duo (Merom-Kern) einen neuen "Socket P", die neuen CPU-Modelle sollen mit 4 MByte L2-Cache T7300, T7500 und T7700 heißen, mit 2 MByte gibt es noch das Modell T7100. Dass die Prozessoren mit einem effektiven FSB-Takt von 800 MHz statt wie bisher 667 MHz arbeiten, war bereits bekannt, die Taktfrequenzen der neuen CPUs sind weiterhin noch nicht bekannt.

Sehr wahrscheinlich erscheint aber der neue Marketing-Name, den Intel für Santa Rosa gewählt haben will: "Centrino Pro" deckt sich mit dem neuen Namen für Business-PCs, deren Plattform Intel jetzt als vPro bewirbt. Da Santa Rosa auch Intels "Active Management Technology" (AMT) sowie die Virtualisierung beherrschen wird, die unter anderem eine Fernwartung auch von ausgeschalteten Rechnern ermöglicht, liegt die namenstechnische Verbindung zu vPro nahe. Mit einer neuen Werbekampagne für Centrino Pro will Intel dem Bericht zufolge weltweit ganze 300 Millionen US-Dollar ausgeben.


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Kartellaner 25. Okt 2006

Danke, besser konntest du dich nicht outen...

soc 23. Okt 2006

ich hoffe, dass intel mindestens entsprechende spezifikationen freigibt ... aber...

Kakashi 23. Okt 2006

Häufig benötigte Daten bleiben dauerhaft auch nach dem Ausschalten des Rechners...



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