MPlayer 1.0 als Release Candidate verfügbar
Die neue Vorabversion des MPlayer lädt keine dateispezifischen Konfigurationsdateien aus demselben Verzeichnis, in dem die abgespielte Datei liegt, um so Sicherheitsrisiken auszuschließen. Dieses Verhalten lässt sich beim Kompilieren jedoch auch wieder ändern. Zudem läuft die neue Version nativ auf Intel-Macs, wofür beim Kompilieren allerdings spezielle Schalter notwendig sind, die verschiedene, auf den Macs noch nicht unterstützte Funktionen ausschalten.
Durch Verbesserungen an der FFmpeg-Bibliothek Libavcodec unterstützt die Software zudem mehrere Codecs nativ, darunter auch VP5 und VP62, die in Flash-Videos zum Einsatz kommen. Die Dekodierung von mit Ogg Vorbis und H.264 kodierten Dateien soll nun schneller sein, wenngleich die Entwickler auch darauf hinweisen, dass im Fall von H.264 noch weitere Optimierungen notwendig sind.
Die Windows-Version der Software verfügt nun auch über eine Benutzeroberfläche und für Untertitel wird Unicode verwendet. Bei der DVD-Wiedergabe unterstützt MPlayer ferner die Suche nach Kapiteln. Mit der neuen Version ist auch die deutsche Übersetzung der MPlayer-Dokumentation(öffnet im neuen Fenster) beendet.
Eine komplette Übersicht über alle Änderungen sowie die Mirror-Liste gibt es auf der MPlayer-Webseite(öffnet im neuen Fenster).
- Anzeige Hier geht es zu Linux: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.