Sony plant Tausch von Vaio-Akkus in Deutschland

Liste der betroffenen Modelle liegt noch nicht vor

Im Zuge seines weltweiten Austauschs von Notebook-Akkus will Sony auch manchen deutschen Kunden den Ersatz der Stromspeicher anbieten. Allerdings legte das Unternehmen bisher weder eine Liste der betroffenen Geräte noch die Seriennummern der Akkus vor.

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Bisher hatte Sony ausgeschlossen, dass die umstrittenen Akku-Zellen auch in den Notebooks aus eigener Produktion Probleme machen könnten, in Japan und China werden aber unbestätigten Meldungen zufolge bereits Vaio-Akkus zurückgerufen. Auch in Deutschland weist das Unternehmen jetzt in einer Mitteilung auf seiner Webseite darauf hin, man beteilige sich nur an einem "freiwilligen Batterieaustauschprogramm". Das Wort "Rückruf" nimmt Sony nicht in den Mund, ebenso wie dies Fujitsu-Siemens bisher getan hatte, das seinen Kunden ebenfalls einen Austausch anbietet.

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Wie auch Fujitsu-Siemens hat Sony offenbar noch keinen Überblick, welche Akkus genau getauscht werden sollen. Es gibt bisher weder eine Liste der betroffenen Modelle noch der Akku-Bauformen. Wie von anderen Notebook-Herstellern zu hören ist, fällt es Sony schwer, die Chargen der Akku-Zellen auszumachen, die sich unter Umständen überhitzen können. Das Problem trete nicht bei ganzen Serien auf, so die Unternehmen gegenüber Golem.de, sondern sei zum Teil auf einzelne Produktionswochen einzugrenzen. Zudem werden teilweise erst beim Notebook-Hersteller aus den Zellen die Akku-Packs zusammengebaut, von außen kann der Kunde oft nicht feststellen, welche Zellen darin stecken.

Auch wie Sony den Austausch vornehmen will und ob etwa die Versandkosten übernommen werden, ist noch nicht bekannt. Das Unternehmen will laut seiner ersten Mitteilung "in naher Zukunft" die Details des Programms bekannt geben.

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