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Mehr Umsatz, niedrigere Gewinne im Mobilfunkmarkt

Preise für Handys sinken

Die Gewinner im Mobilfunkmarkt heißen im dritten Quartal 2006 Motorola und Nokia. Samsung und LG haben nach wie vor hart um Marktanteile zu kämpfen. Motorola hat seine Umsatzvorhersagen erneut übertroffen und konnte mit seiner Razr-Linie wieder ein Umsatz-Plus in Höhe von 26 Prozent im Vergleich zu 2005 verzeichnen. Auch Nokia konnte seinen Nettoumsatz um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigern.

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Allerdings entschleunigt sich das Wachstum bei Motorola: So verzeichneten die Amerikaner zum ersten Mal seit fünf Quartalen in Folge ein langsameres Ansteigen der Zahlen. Um das Wachstum zu halten, werden wahrscheinlich die Gerätepreise sinken. Motorola hat 53,7 Millionen Einheiten ausgeliefert, das bedeutet ein Plus von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz lag bei 7,03 Milliarden US-Dollar und damit 26 Prozent höher als 2005, es wurde ein Nettogewinn von 819 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Dennoch konnten die Zahlen die Erwartungen der Analysten nicht erfüllen.

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Insgesamt vereinnahmt Motorola einen Marktanteil von 22,8 Prozent und hat somit 3,8 Prozentpunkte hinzugewonnen, die vor allem zu Lasten der beiden großen asiatischen Handyhersteller LG und Samsung gehen.

Samsungs Nettogewinn fiel im dritten Quartal 2006 um 1,7 Prozent, LG musste 4,4 Prozent Umsatzrückgang im Vergleich zum selben Quartal 2005 hinnehmen. Dennoch trugen Modelle wie die Samsung Ultra Edition, die sehr flach gebaute Handys umfasst, sowie das Modell Chocolate, das sich durch eine berührungssensitive Menüführung auszeichnet, dazu bei, die Verkaufszahlen nicht ganz so schlecht ausfallen zu lassen, wie Analysten prophezeiten.

Samsung konnte 30,7 Millionen Handys ausliefern. Das waren 4,4 Millionen Geräte mehr als im zweiten Quartal. Die für das Gesamtjahr 2006 vorausgesagten 115 Millionen Mobiltelefone dürften ebenfalls übertroffen werden. Der Umsatz lag bei 4,45 Billionen Won im dritten Quartal gegenüber 4,04 Billionen Won in Q2 2006.

Der Mobilfunkbereich von LG verzeichnete Umsätze in Höhe von 2,41 Milliarden US-Dollar. Damit stiegen die Verkäufe um 4,7 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2006, der Gewinn lag bei 102 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahr hingegen musste LG einen Umsatzrückgang in Höhe von 9,7 Prozent hinnehmen. Der Gewinn sank um 23 Prozent. Insgesamt lieferte LG 16,5 Millionen Geräte aus.

Nokia, die weltweite Nummer eins im Handymarkt, hat seinen Marktanteil weiter ausgebaut. So gingen 36 Prozent aller Handyverkäufe gegenüber 33 Prozent 2005 auf das Konto der Finnen. Insgesamt hat Nokia 88,5 Millionen Geräte und damit 13 Prozent mehr als im 2. Quartal 2006 und 33 Prozent mehr als 2005 ausgeliefert und dafür Einnahmen in Höhe von 10,1 Milliarden Euro erlöst. Insbesondere China, der asiatisch-pazifische Raum sowie Lateinamerika bieten Nokia die größten Wachstumsmärkte. Der Nettogewinn sank jedoch von 881 Millionen Euro in 2005 auf 845 Millionen Euro.

Insgesamt verzeichnete die Branche sinkende Preise pro Gerät. Nokia beispielsweise konnte im Schnitt nur noch 93 Euro pro Handy erlösen. Ein Jahr früher waren es noch 102 Euro pro Mobiltelefon.

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maddrax 08. Okt 2007

ich glaube nicht das SonyEricsson weniger Umsatz als LG hat;)

support0815 19. Okt 2006

sehr schöne Kreation. Die deutsche Sprache hat offensichtlich noch Erweiterungspotential.


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