Peinliche Panne: iPods mit Windows-Virus ausgeliefert
Apple-Nutzer haben nichts zu befürchten – Windows-Anwender sollten hingegen die Ratschläge von Apple zur Beseitigung des Virus beherzigen. Aktuell gehaltene Antiviren-Software sollte das Problem von selbst erkennen. Apple verweist zudem auf einer Support-Seite(öffnet im neuen Fenster) auf kostenlose Testversionen eben solcher Antiviren-Software diverser Hersteller.
Apple nutzte die Gelegenheit, um süffisant auf Microsoft herumzuhacken. Man sei verärgert, dass Windows nicht gegen solche Viren gesichert sei und natürlich noch verärgerter, dass der Lapsus überhaupt passieren konnte.
Offenbar ist aber Apple bei der Benennung der Malware auf dem falschen Dampfer. Die Virenspezialisten von Sophos teilten mit, dass die Bezeichnung "RavMonE.exe" von dem legitimen Programm RAV Anti-Virus stammt.
"Es gibt verschiedene Arten von Malware, die die Datei RavMonE.exe verwenden. Aus diesem Grund wissen wir zurzeit nicht genau, welcher Virus oder Trojaner sich auf den iPods befindet", so Graham Cluley von Sophos.
Sophos vermutet, dass es sich um einen Virus der Familie W32/RJump handelt.
Apple ist nicht das einzige Unternehmen, das sich mit virenverseuchter Hardware herumschlagen muss. Die japanische McDonald's Niederlassung musste 10.000 MP3-Spieler zurückrufen, die als Werbegeschenke unters Volk gebracht wurden. Auf den Geräten befand sich eine Spyware.
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