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Yahoo ist unzufrieden

Umsatz wächst um 19 Prozent, aber das reicht Yahoo nicht. Unzufrieden, so fasst Yahoo-Chef Terry Semel das dritte Quartal für sein Unternehmen zusammen. Zwar sei Yahoo gewachsen, bei grafischer Werbung auch schneller als der Markt, aber nicht in dem geplanten Maß. Daher hofft Yahoo auf sein neues Werbesystem, das unter dem Namen "Projekt Panama" entwickelt wird.
/ Jens Ihlenfeld
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So erzielte Yahoo im dritten Quartal einen Umsatz von 1,58 Milliarden US-Dollar, 19 Prozent mehr als im Vorjahr. 1,37 Milliarden US-Dollar setzt Yahoo dabei mit "Marketing-Diensten" um, 210 Millionen US-Dollar kamen aus Abogebühren. Ohne die so genannten Traffic Acquisition Costs ("TAC") erzielte Yahoo einen Umsatz von 1,12 Milliarden US-Dollar.

Unter dem Strich bleibt ein operativer Gewinn in Höhe von 202 Millionen US-Dollar, 25 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, was vor allem auf höhere Kosten durch aktienbasierte Vergütungen zurückzuführen ist. Der Nettogewinn sank von 254 auf 159 Millionen US-Dollar.

Dabei erzielte Yahoo den mit Abstand größten Teil seiner Umsätze weiterhin in den USA – 1,054 Milliarden US-Dollar wurden hier umgesetzt. Aus den internationalen Aktivitäten kommt ein Umsatz von 526 Millionen US-Dollar, allerdings wächst Yahoo hier mit 29 Prozent deutlich stärker als in den USA.

Auch weiterhin will der Yahoo-CEO weiter in Bereiche investieren, in denen das Unternehmen große Wachstumschancen sieht.


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