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Microsoft öffnet Virtualisierungsformat

Spezifikationen stehen der Allgemeinheit zur Verfügung. Im Bereich der Virtualisierung arbeitet Microsoft nun an der Interoperabilität und gibt dafür das eigene Image-Format Virtual Hard Disk (VHD) zur allgemeinen Nutzung frei. Damit verspricht der Hersteller, die Nutzung seines patentierten Formates kostenlos zuzulassen.
/ Julius Stiebert
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Microsoft hat sein im September 2006 abgegebenes Versprechen erweitert, patentierte Spezifikationen kostenlos einzusetzen. Nun bezieht sich die Zusicherung auch auf das Virtual-Hard-Disk-Format (VHD), eine Spezifikation für Festplatten-Images virtueller Maschinen.

Das abgegebene Versprechen ist laut Microsoft unwiderruflich und erstreckt sich über derzeitige, aber auch künftige Versionen. Entwickler dürfen die Spezifikationen kostenlos benutzen und auch in kommerzielle Software integrieren. Mit der Freigabe von VHD möchte Microsoft nach eigener Aussage die Interoperabilität im Virtualisierungsbereich stärken, ist aber sicher auch daran interessiert, das eigene Format zu verbreiten. Nach Angaben des Herstellers will unter anderem Virtual Iron das Format unterstützen. Da XenSource und Microsoft zusammenarbeiten , wird auch zumindest die kommerzielle Variante des Xen-Hypervisors das VHD-Format unterstützen.


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