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Der Won rollt: Samsung kündigt weiteres Wachstum an

Nach Gewinnanstieg im dritten Quartal 2006 wollen die Südkoreaner investieren. Samsung hat im dritten Quartal 2006 einen Nettogewinn von 2,19 Billionen Won (rund 1,8 Milliarden Euro) eingefahren. Am meisten trug die Halbleitersparte zu dem Ergebnis bei. Mit 1,27 Billionen Won im Vergleich zum zweiten Quartal 2006 wuchsen die Verkäufe um 29,5 Prozent. Auch LC-Displays und Fernseher verkauften sich sehr gut. Insgesamt sank jedoch der operative Gewinn im Vergleich zum dritten Quartal 2005 um 13 Prozent auf 1,85 Billionen Won. Der Umsatz kletterte auf 15,22 Billionen Won.
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Im Mobilfunkmarkt konnten die Koreaner mit ihrer Ultra-Edition, einer Serie besonders flach gebauter Handys, wieder Boden gutmachen gegenüber dem Konkurrenten Motorola. Dieser wirtschaftete mit Razr und verschiedenen Derivaten vor allem in den ersten beiden Quartalen 2006 im Handymarkt sehr erfolgreich. Insgesamt setzte Samsung im dritten Quartal 30,7 Millionen Mobiltelefone ab. Das waren 4,4 Millionen Geräte mehr als im zweiten Quartal.

Bei den Speicherchips profitierte Samsung von der allgemeinen Knappheit an DRAM. Insbesondere durch die Produktion von DDR2-SDRAM erzielten die Koreaner 3,7 Prozent mehr Gewinn als im 2. Quartal 2006. Für das Speichergeschäft erwartet Samsung auch im vierten Quartal, das traditionell starke Umsätze verzeichnet, weitere Wachstumsraten. Die Preise für DRAM sollen hoch bleiben und der Bedarf an NAND-Flah-Memory soll steigen, da in Digitalkameras, Mobiltelefonen und MP3-Playern weiterhin viel Speicher nachgefragt wird.

Ferner rechnet Samsung mit Kosteneinsparungen durch eine Modernisierung und Erweiterung der 60-Nanometer-Produktion von 8-Gigabit-NAND-Flash-Speicher. Hierfür will Samsung 1 Billion Won investieren.

Im Geschäft mit Flachbildschirmen für Computer und Fernseher profitierte das südkoreanische Unternehmen von seiner Partnerschaft mit Sony. Trotz des starken Preisverfalls in diesem Geschäftsfeld stieg die Gewinnmarge auf 5 Prozent von 2,6 Prozent im zweiten Quartal. Dennoch kann sie nach wie vor nicht mit der Marge im Chipgeschäft mithalten. Das Erlöse betrugen 2.996 Billionen Won, der Gewinn lag bei 160 Millionen Won. Es wurden 3 Millionen LCD-TVs verkauft, davon hatten 1,6 Millionen eine Bildschirmdiagonale von über 40 Zoll.

Analysten bewerteten die Aussichten für die Geschäftsentwicklung positiv. Die Währungssituation sei stabil, der Ölpreis niedrig und Speicherchips sowie Handys sollten sich gut verkaufen, sagte Michael Min von Korea Investment & Securities.


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