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Test: Nintendo DS Browser - Gute, aber langsame Darstellung

Im SSR-Modus unterstützt Opera zudem CSS-Mobilprofile. Die schon lange im W3C-Standard vorgesehene Unterscheidung zwischen Geräten erlaubt eine gezielte Anpassung an Kleingeräte, ohne dabei idealerweise Änderungen an der Webseite durchführen zu müssen und bietet sich für Handhelds mit hoher Bandbreite an, ohne dass dafür eigens erstellte Spezialseiten nötig sind.

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Auf der von Golem.de befindlichen Beta-Version des Veranstaltungssystems wurde bereits auf eine Trennung von Layout und Inhalten geachtet, für Testzwecke wurde das Veranstaltungssystem um ein (vorläufiges) Mobil-Profil erweitert. Der Nintendo-DS-Browser nutzt dieses erwartungsgemäß im SSR-Modus. Viele Browser, auch auf professionellen Handhelds, können damit dagegen nicht umgehen, oft mangelt es im Profibereich schon an einer CSS-Unterstützung, die ihrem Namen gerecht werden würde. So kommt es denn, dass Spiele-Handhelds oftmals die bessere Anzeigequalität bieten, denn auch der Browser der PSP gehört zu den besseren, auch wenn ihm eine Unterstützung von Mobilprofilen noch fehlt.

Anpassungen an den DS-Browser bzw. an mobile Geräte selbst sind einfach zu realisieren, der Desktop-Browser Opera genügt als Demo. Mit Shift-F11 ist der SSR-Modus auch dort zu erreichen. Entsprechende mobile CSS-Profile auf der Webseite vorausgesetzt, lassen sich mit geringem Aufwand gute Ergebnisse erzielen, sofern die Seite Layout und Inhalte trennt.

Um eine Webseite anzusurfen, bietet der Nintendo DS Browser zwei Möglichkeiten. Zum einen lässt sich mit dem Stift auf einem virtuellen Keyboard die Adresse der Seite eingeben und zum anderen können Buchstaben auch über eine Handschrifterkennung eingegeben werden. Letztere funktioniert gut, benötigt jedoch etwas Eingewöhnung. Für das virtuelle Keyboard stehen zudem Kurzwahltasten bereit, um etwa .com- oder .de-Endungen einzugeben. Bis zu fünf Tasten lassen sich in den Einstellungen definieren und via Stylus auswählen.

Wer seine Adressen dauerhaft speichern will, kann dazu die Bookmark-Verwaltung bemühen. Hier lassen sich die Webseiten in Ordnern verwalten und mit Drag und Drop umsortieren. Praktisch: In der Bookmark-Verwaltung lässt sich einstellen, ob eine Webseite im normalen Modus oder im SSR-Modus angezeigt werden soll. Die Einstellung lässt sich aber auch sonst jederzeit ändern, die Umstellung nimmt jedoch einige Zeit in Anspruch.

Hier zeigt sich der größte Nachteil des DS Browsers: Die mangelnde Rechenleistung des kleinen Spiele-Handhelds macht das Betrachten von Webseiten nicht immer zum Vergnügen, auch wenn eher aufwendige CSS-basierte Webseiten erstaunlich schnell gerendert werden. Im Übersichtsmodus erlaubt sich der Browser öfter mal eine Denkpause, bevor es weitergehen kann, insbesondere bei vielen Bildern. Bilder lassen sich bei Bedarf zwar auch komplett abschalten, doch beim Umschalten der Anzeigemodi oder der Zoomstufen (50-150 Prozent) macht sich die mangelnde Rechenleistung bemerkbar.

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NDSfreak 02. Mär 2008

noch nicht ABEr da ich kontakt ZU NDS habe....kann ich euch sagen , dass es am 26 Sep...

M227 04. Mär 2007

Was hat das mit Nintendo DS und Opera zu tun? Ihr Linux-Fanatiker seid schon so lästig...

Constantin 21. Dez 2006

Diese Browser ding funktioniert nicht als Wifi connection oder?

ChriDDel 09. Nov 2006

Der W-Lan Teil ist kein bestandteil vom Opera. Er benutz die eingetragenen Verbindungen...

Blar 17. Okt 2006

Wäre ein Stylesheet für Handhelds auch für die restlichen Seiten möglich, da man sich im...


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