Sony ruft jetzt auch Akkus aus eigenen Notebooks zurück

Konzern erwägt auch mögliche Gewinnwarnung

Berichten aus Japan und den USA zufolge ruft Sony nun auch Akkus zurück, die mit Sony-Notebooks geliefert wurden - bisher hatte das Unternehmen das ausgeschlossen. Da sich die Rückrufaktion beinahe täglich ausweitet, wird der Konzern vermutlich auch seine Gewinnerwartungen reduzieren müssen.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie Sony bisher auch gegenüber Golem.de erklärte, stellen die Lithium-Ionen-Akkus von "Sony Energy Devices" in den eigenen Geräten, etwa den Vaio-Notebooks, keine Gefahr dar. Man habe beim Verbauen sowohl mechanische als auch elektrische Vorkehrungen getroffen, damit die Stromspeicher sich nicht überhitzen können. Folglich wurden die Sony-Akkus, die mit Geräten derselben Marke verkauft wurden, bisher auch nicht zurückgerufen - wohl aber rund 8 Millionen andere Sony-Akkus, die unter anderem von Apple, Dell, Fujitsu, Hitachi, IBM/Lenovo und Toshiba.

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Einer Meldung des Wall Street Journal zufolge will Sony nun aber zumindest in Japan 90.000 und in China 30.000 Akkus zurückrufen, die mit Vaio-Notebooks geliefert wurden. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai" berichtet, könnte die Gesamtzahl der zurückgerufenen Vaio-Akkus aber auch bis zu 300.000 Exemplare betragen. Das Blatt hatte außerdem ohne Angabe von Quellen gemeldet, Sonys Vorstand trete am Dienstag (Ortszeit) zusammen, um möglicherweise eine Gewinnwarnung zu beschließen. Bereits im August 2006 hatte der Konzern angegeben, die zuerst von Dell und dann Apple angestoßenen Rückrufaktionen von damals knapp 6 Millionen Sony-Akkus würden das Unternehmen mit bis zu 200 Millionen Euro belasten. Da inzwischen der von Sony zu bezahlende Austausch von rund 8 Millionen Akkus zur Diskussion steht, dürften die Aufwendungen dafür deutlich höher ausfallen.

Seit Sony seinen direkten Kunden angeboten hatte, sämtliche möglicherweise gefährlichen Akkus auszutauschen, kommen stets neue Rückrufaktionen zustande. Offenbar bereitet es Sony größere Probleme, die betroffenen Zellen zu identifizieren. So hatte Dell nach den ersten Rückrufen schnell weitere Geräte ausgemacht, und wie berichtet tut sich auch Fujitsu-Siemens schwer, die fraglichen Akkus zu erkennen. Wie von einigen Notebook-Herstellern zu hören ist, geht es dabei laut Sony nur um ganz bestimmte Chargen, nicht um eine Bauform. So können beispielsweise die Akkus der einen Produktionswoche in Ordnung sein, während genau dasselbe Modell eine Woche später als bedenklich eingestuft wurde.

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Heuboden 18. Okt 2006

Hehe, man kann eben alles noch zu geld machen :-D

frank0607 17. Okt 2006

... versteh ich wiederum überhaupt nicht! ich hab vom 2110 bis zum 6310i JEDES Business...

jojojij2 17. Okt 2006

meine meinung, hatte mehr als genug leidvolle erfahrung mit dem laden. freue mich über...

jojojij2 17. Okt 2006

dabei müstte es doch korrekt like.the.others heißen.. oder ^^



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