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Fedora Core 6 in neuem Outfit

Fedora Core 6
Fedora Core 6
Durch Änderungen an den enthaltenen Versionen der Glibc und den Binutils soll das Einbinden dynamisch gelinkter Bibliotheken bis zu 50 Prozent schneller sein. Optimierungen nahmen die Entwickler auch an dem Outlook-Konkurrenten Evolution vor, der beim Zugriff auf IMAP-Konten flotter arbeiten soll.

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Die grafische Paketverwaltung Pirut und Pup, mit dem Systemaktualisierungen durchgeführt werden, sowie deren Grundlage Yum wurden ebenfalls überarbeitet und sollen eine bessere Leistung an den Tag legen. Fontconfig, eine Bibliothek zur Schriftenkontrolle, soll ebenfalls schneller sein und weniger Speicher belegen. Im Hintergrund läuft mit CacheFS außerdem ein neuer Dienst, der einen Cache für Netzwerkdateisysteme wie AFS und NFS zur Verfügung stellt und diese somit beschleunigt.

Der Installer Anaconda unterstützt in der neuen Version IPv6 und kann Pakete direkt aus anderen Repositorys wie Fedora Extras beziehen. So lassen sich auch bei der Installation bereits verfügbare Updates direkt mitinstallieren. Als Kernel kommt Linux 2.6.18 zum Einsatz, der nicht mehr in getrennten Versionen für Ein- und Mehrprozessor-Maschinen vorliegt. Vielmehr erkennt der Kernel, auf was für einem System er läuft und aktiviert dann die richtigen Einstellungen. Mit dem neuen Kernel läuft Fedora Core 6 als erste Fedora-Version auch auf Intel-Macs, wobei die entsprechende Webseite die Unterstützung noch als experimentell einstuft. Der X-Server X.org 7.1 soll die Monitorauflösung und Bildwiederholungsrate automatisch einstellen, was speziell bei Laptops und LC-Displays vorteilhaft sein soll.

Für Entwickler ist neben dem GCC 4.1.1 mit Dogtail ein Programm integriert, das Benutzeroberflächen auf deren Accessibility überprüft. Mit Virt-Manager gibt es außerdem ein neues grafisches Werkzeug zur Verwaltung der virtuellen Maschinen, für die Xen verantwortlich ist.

Fedora Core 6
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Die Sicherheitserweiterung SELinux bringt ebenfalls ein grafisches Programm mit, das den Nutzer bei Problemen informiert. Wird beispielsweise eine SELinux-Regel verletzt, informiert die Software den Anwender und schlägt auch Lösungen vor, etwa ob eine andere Konfiguration helfen würde oder ob es sich um einen bekannten Fehler handelt. Dabei soll der Nutzer nicht ständig genervt werden, wofür erst nach der Aktualisierung eines Problemprogramms erneut eine Benachrichtigung erfolgt oder aber, wenn die Regel geändert wurde. Wahlweise zeigt die Software die Benachrichtigungen direkt auf dem Desktop an oder aber versendet diese per E-Mail an einen festgelegten Nutzer. Auch der Dateimanager Nautilus wurde in Hinblick auf den Einsatz mit SELinux überarbeitet. Um Cluster-Volumes zu verwalten, bringt die Distribution das Programm Lvm2-Cluster mit und unterstützt auch die Identitätsprüfung über Smartcards.

Fedora Core 6 bildet gleichzeitig die Grundlage für Red Hat Enterprise Linux 5 (RHEL), das aktuell in einer Beta-Version verfügbar ist. Angekündigt ist die Veröffentlichung von RHEL 5 noch für dieses Jahr, allerdings gab es in den vergangenen Monaten vor allem Diskussionen um die Stabilität der Virtualisierungslösung Xen. Red Hat wird bei RHEL 5 nur noch zwischen einer Client- und einer Server-Ausgabe des Produktes unterscheiden.

Die Linux-Distribution Fedora Core 6 steht ab sofort für x86, x86-64 und PPC zum Download vom Projektserver oder einem Mirror bereit. Alternativ zum FTP-Download besteht auch die Möglichkeit, BitTorrent zu nutzen.

 Fedora Core 6 in neuem Outfit
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Der Kaiser! 06. Nov 2009

Je grösser der Haufen, desto schöner die Blume! xD

genoar 27. Okt 2006

eine sehr schöne Abhandlung über die Philosophie des Benutzen von Linux. mfg

e-user 25. Okt 2006

Du hast Recht, ich habe es nach dem Schreiben der Nachricht auch noch gefunden. Danke...

lexip 25. Okt 2006

Fedora liefert die nicht standardmäßig mit aus. Die passenden RPM-Pakete gibt's bei...

EMP3ROR 24. Okt 2006

Falsch, Aiglx wird dabei nicht benutzt. Aber es stimmt schon, dass Compiz, usw. dann...


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