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Akku-Probleme: Toshiba und andere erwägen Klage gegen Sony

Japanischer Notebook-Hersteller sieht seine Marke beschädigt. Als erster Anbieter von Notebooks, der seine Produkte durch fehlerhafte Sony-Akkus zurückrufen musste, plant Toshiba in Japan nun rechtliche Schritte gegen den Elektronik-Giganten. Das Unternehmen will die Beschädigung seines guten Markennamens sowie potenzielle Umsatzeinbußen ersetzt haben.
/ Nico Ernst
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Dies berichtet(öffnet im neuen Fenster) die Financial Times Deutschland unter Berufung auf die japanische Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai". Auch die Nachrichtenagentur Reuters verbreitet eine entsprechende Meldung(öffnet im neuen Fenster). Während Toshibas Groll gegenüber Sony offenbar schon recht weit gediehen ist, ist man bei Fujitsu laut der japanischen Zeitung wohl noch nicht so weit und denkt noch angestrengt über den Rechtsweg nach.

Reuters meldet jedoch, Sony habe in Japan auch schon bekannt, dass man für die Rückrufkosten der Notebook-Hersteller aufkommen wolle. In welchem Umfang und ob dabei auch die Abwicklung des Austauschs von Sony bezahlt wird, ist jedoch nicht bekannt. Toshiba hatte noch vor Sonys Entgegenkommen weltweit 340.000 Sony-Akkus zurückgerufen.

Zwar hatte Sony seinen direkten Kunden, also den Notebook-Herstellern, bereits vor Wochen einen weltweiten Austausch der Akkus angeboten, die Zusammenarbeit der Unternehmen scheint jedoch recht schwierig zu sein. Wie berichtet, arbeitet beispielsweise Fujitsu-Siemens bereits seit Wochen mit Sony zusammen, um die betroffenen Zellen überhaupt zu identifizieren.


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