Leichter Einkaufen: Barcode-Analyse per Fotohandy
Kunden sollen künftig beim Einkaufen relevante Informationen zu einem gewählten Artikel via Internet abrufen können. Barcodes speichern meist mehr Angaben als auf der Packung angegeben sind. So sind beispielsweise zusätzliche Inhaltsstoffe hinterlegt, die nicht zwingend auf der Verpackung aufgelistet sind.
Mit einem Fotohandy wird der Strichcode, der auf jeder Produktverpackung abgedruckt ist, aufgenommen. Die Software erkennt den sogenannten EAN13, die im Barcode enthaltene, 13-stellige Zahl. Sobald der Code identifiziert wurde, gibt's ein Feedback in Form von Vibration und einen Piepston, der erkannte Code wird angezeigt.
Falls es sich um ein Produkt im Bereich der Medien handelt, z.B. ein Buch, eine Musik- oder Film CD handelt, können Informationen zu diesem Produkt z.B. direkt von Webseiten wie etwa Amazon abgerufen werden. Damit ist Preise vergleichen nicht schwer.
Ferner gibt es freie Produktdatenbanken (z.B. www.codecheck.ch), in denen jedermann Informationen eintragen kann. Diese Datenbanken sind vor allem für Allergiker nützlich. Die Ergebnisse werden auf dem Handy-Display angezeigt und sollen so z.B. Allergikern helfen, keine unverträglichen Lebensmittel zu kaufen. Auch bei Diäten könnte die Software nützlich werden, indem sie vor zu fetten Produkten warnt. Um die Warnung auszusprechen, kann die Software entsprechend personalisiert werden.
Auch Toshiba will dieses Jahr eine Handy-Software zur Analyse von Barcodes herausbringen, die Zusatzauskünfte über verschiedene Produkte im Bereich Consumer Electronics anzeigt. Die Software sucht in Blogs und auf den Rezensionsseiten Informationen über die Geräte, so dass sich der Kunde einen genaueren Eindruck über ein Produkt machen kann.