Fujitsu Siemens Computers leidet unter Preisverfall
Der operative Gewinn lag in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2006/2007 bei 18 Millionen Euro. Darauf lasten aber Restrukturierungskosten in Höhe von 14 Millionen Euro, so dass am Ende ein Gewinn vor Steuern von 4 Millionen Euro verbleibt.
"Wir haben in einem mehr als schwierigen Marktumfeld unsere Position behauptet. Die IT-Industrie erlebt jetzt zum ersten Mal in ihrer Geschichte, dass auch ein gutes gesamtwirtschaftliches Umfeld nicht automatisch zu steigender Nachfrage im IT-Sektor führt", kommentiert FSC-Chef Bernd Bischoff die Zahlen.
Der Umsatz im Hardwaregeschäft und der Gewinn wurden von sinkenden Verkaufspreisen und Margen beeinflusst. Hinzu kamen negative Einflüsse durch Überkapazitäten im Channel und die Einführung der EU-Richtlinie RoHS zum Verbot gefährlicher Inhaltsstoffe in PCs (Restriction of Hazardous Substances) zum 1. Juli 2006, so Fujitsu Siemens Computers.
Ob der schwierigen Marktsituation im Hardwarebereich in Westeuropa setzt Fujitsu Siemens Computers stärkere Akzente in Wachstumsregionen wie Osteuropa. So erreicht das Unternehmen in der Region Central Eastern Europe eine Umsatzsteigerung im Produktbereich von 34 Prozent.
Ein Einsparungs- und Restrukturierungsprogramm soll zudem profitables Wachstum sicherstellen. Das Unternehmen spricht von starker Kostenkontrolle, was auch die Personalkosten betreffen soll.