DSM: Nachfolger für VDSL2 so schnell wie Glasfasern

Neues Firmenkonsortium will Haushalte mit 100 MBit/s anbinden

Auf dem derzeit in Paris stattfindenden Kongress "Broadband World Forum" hat der israelische Telekommunikationshersteller ECI die Gründung eines neuen Firmenkonsortiums unter seiner Führung bekannt gegeben. Ziel ist die Entwicklung der Technologie "Dynamic Spectrum Management" (DSM) bis zur Marktreife.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Angaben zur Übertragungsgeschwindigkeit hält sich das DSM-Konsortium noch zurück, vergleicht seine noch in der Forschungsphase steckende Technik aber stets mit aktuellen Glasfaser-Übertragungen. Demnach sollten sich mit DSM über wenige Kilometer folglich um 100 MBit/s in beide Richtungen über ein Adernpaar von Kupferleitungen erzielen lassen.

Stellenmarkt
  1. Fachingenieur IT (w/m/d)
    Salzgitter Flachstahl GmbH, Salzgitter
  2. Mitarbeiter*in (m/w/d) Zeitmanagement
    Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
Detailsuche

Vorangetrieben wird DSM von Professor John Cioffi, der an der kalifornischen Univeristät Stanford vor allem Nachrichtentechnik unterrichtet. Cioffi hat dazu bereits einige grundlegende Ideen veröffentlicht. Kern seines Konzept ist es, das Übersprechen von parallel verlegten Kupferleitung zu minimieren, wenn darüber hohe Frequenzen laufen. Cioffi arbeitet auch an den Standards der IEEE mit, und war schon mit VDSL beschäftigt.

Das DSM-Konsortium wird jedoch nicht aus den USA gefördert, sondern soll innerhalb der nächsten drei Jahre 8 Millionen Euro vom israelischen Wissenschaftsministerium erhalten. Beteiligt sind neben zahlreichen israelischen Hightech-Unternehmen auch drei Universitäten des Landes. Der lange Förderungszeitraum zeigt, das DSM wohl kaum innerhalb dieses Jahrzehnts marktreif wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


stefan15 14. Okt 2006

und wo liegt das problem? die kabelnetzanbieter waren wohl die ersten die komplettes...

erazer32 13. Okt 2006

ich weis nicht von welcher technik du redest, aber opalis funtioniert bei der telekom.de...

x1XX1x 13. Okt 2006

die glasfasern selbst bewegen sich nicht. höchstens vielleicht mal n zentimeter im jahr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Franziska Giffey
Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat per Videokonferenz mit einem Deepfake von Vitali Klitschko gesprochen. Der Betrug flog auf.

Franziska Giffey: Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin
Artikel
  1. Datenpanne: IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt
    Datenpanne
    IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt

    Die Tasche mit dem USB-Stick wurde über ein in ihr ebenfalls enthaltenes Smartphone geortet und gefunden.

  2. Logistik: Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen
    Logistik
    Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen

    Die Post will Pakettransporte von der Straße aufs Wasser verlagern. Das erste der Schiffe wird mit Solarstrom betrieben. In Zukunft sollen sie autonom fahren.

  3. Qualitätsprobleme: VW muss ID.Buzz-Produktion wegen Akkufehlern stoppen
    Qualitätsprobleme
    VW muss ID.Buzz-Produktion wegen Akkufehlern stoppen

    Qualitätsprobleme mit dem Akku des Volkswagen ID. Buzz sorgen für einen Produktionsstopp. Schuld soll eine Akkuzelle eines neuen Lieferanten sein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 323CQRDE (WQHD, 165 Hz) 399€ • LG OLED 48C17LB 919€ • Samsung 980 PRO (PS5-komp.) 2 TB 234,45€ • Apple HomePod Mini 84€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700G 239€, Samsung 970 EVO Plus 250 GB 39€ und Corsair Crystal 680X RGB 159€) [Werbung]
    •  /