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DSM: Nachfolger für VDSL2 so schnell wie Glasfasern

Neues Firmenkonsortium will Haushalte mit 100 MBit/s anbinden. Auf dem derzeit in Paris stattfindenden Kongress "Broadband World Forum" hat der israelische Telekommunikationshersteller ECI die Gründung eines neuen Firmenkonsortiums unter seiner Führung bekannt gegeben. Ziel ist die Entwicklung der Technologie "Dynamic Spectrum Management" (DSM) bis zur Marktreife.
/ Nico Ernst
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Mit Angaben zur Übertragungsgeschwindigkeit hält sich das DSM-Konsortium noch zurück, vergleicht seine noch in der Forschungsphase steckende Technik aber stets mit aktuellen Glasfaser-Übertragungen. Demnach sollten sich mit DSM über wenige Kilometer folglich um 100 MBit/s in beide Richtungen über ein Adernpaar von Kupferleitungen erzielen lassen.

Vorangetrieben wird DSM von Professor John Cioffi, der an der kalifornischen Univeristät Stanford vor allem Nachrichtentechnik unterrichtet. Cioffi hat dazu bereits einige grundlegende Ideen(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Kern seines Konzept ist es, das Übersprechen von parallel verlegten Kupferleitung zu minimieren, wenn darüber hohe Frequenzen laufen. Cioffi arbeitet auch an den Standards der IEEE mit, und war schon mit VDSL beschäftigt.

Das DSM-Konsortium wird jedoch nicht aus den USA gefördert, sondern soll innerhalb der nächsten drei Jahre 8 Millionen Euro vom israelischen Wissenschaftsministerium erhalten. Beteiligt sind neben zahlreichen israelischen Hightech-Unternehmen auch drei Universitäten des Landes. Der lange Förderungszeitraum zeigt, das DSM wohl kaum innerhalb dieses Jahrzehnts marktreif wird.


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