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Tot und lebendig - Eudora kommt als Thunderbird-Variante

Bisherige Eudora-Versionen werden nicht weiter gepflegt

Qualcomm hat bekannt gegeben, den E-Mail-Client Eudora nicht mehr weiterzuführen - jedenfalls teilweise. Denn von dem bisher als Eudora bekannten E-Mail-Client wird es keine neuen Versionen mehr geben. Stattdessen soll Eudora künftig auf dem Mozilla-Programm Thunderbird basieren. Diese neue Eudora-Generation wird im ersten Halbjahr 2007 erwartet.

Qualcomm will die auf Thunderbird basierende Eudora-Generation um spezielle Funktionen erweitern, gab aber nicht bekannt, welche Möglichkeiten der Nutzer dann erhalten wird. Die zweite Generation von Eudora erscheint im zweiten Halbjahr 2007 als Open-Source-Produkt und wird kostenlos angeboten. Die bisherige Eudora-Version hat Werbebanner eingebunden, die nach einer Registrierung verschwinden.

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Als Grund für die Umkehr gibt Qualcomm an, dass Eudora ohnehin nur einen kleinen Geschäftsbereich im Unternehmen ausgemacht habe und eine Fortführung der bisherigen Eudora-Linie keinen Erfolg verspreche. Mit dem Wechsel auf eine Open-Source-Variante von Eudora können bisherige Kunden den E-Mail-Client weiter einsetzen.

Bis zum Erscheinen der neuen Eudora-Generation hat Qualcomm kleine Updates von Eudora veröffentlicht. Während die Windows-Variante die Versionsstufe 7.1 erlangt hat, dümpelt die Ausführung für MacOS X noch bei der Versionsnummer 6.2.4 herum. Für MacOS X wird es Eudora 7 somit nicht geben. Eudora 6.2.4 für MacOS X bringt auch nur wenige Neuerungen. So beherrscht der E-Mail-Client nun einen Import für Apple Mail sowie erneuerte Definitionen für den Spam-Filter.

Etwas üppiger fallen die Neuerungen bei Eudora 7.1 für die Windows-Plattform aus. So bringt der E-Mail-Client ein spezielles Mail-Verzeichnis namens "Recent" mit allen kürzlich bearbeiteten Nachrichten und Suchkriterien können für eine spätere Verwendung gespeichert werden. Zudem spielt die Software eine zugewiesene Klangdatei bei Eingang neuer Nachrichten und in die E-Mail-Signatur können Bilder eingebunden werden. Schließlich erhielt auch die Windows-Version von Eudora aktuelle Definitionsdaten für den Spam-Filter.

Normalerweise kostet ein Schlüssel für Eudora 49,95 US-Dollar. Mit dem baldigen Ende der kommerziellen Ausführung von Eudora wurde der Preis auf 19,95 US-Dollar gesenkt. Alternativ kann der E-Mail-Client mit eingeblendeten Werbebannern kostenlos verwendet werden. Diese werbefinanzierte Version wird irgendwann in naher Zukunft aber nicht mehr mit Werbung beliefert werden. Mit dem Start der neuen Eudora-Generation im zweiten Halbjahr 2007 will Qualcomm die bisherigen Eudora-Versionen nicht mehr anbieten.


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SalUndy 16. Mär 2007

Also ich liebe Eudora und benutze es schon seit Jahren. Habe große Mailboxen darin die...

wolfgangbeyer 26. Nov 2006

Wo finde ich die? Der Import in Thunderbird ignoriert z. B. den Mailstatus. Da hilft...

Schlumpf Pumpf 11. Okt 2006

Neulich ne Mail bekommen. Kunde. Anbei Attatchment Text blabla. So Saß gerade mit...

@ 11. Okt 2006

Im Kern sieht es doch wohl so aus, dass nicht viel mehr als ein Branding überbleiben...

Endlich 11. Okt 2006

Endlich haben die das Ding begraben. Ich hatte mich schon damals geärgert, dass ich Geld...



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