Neue Business-Notebooks mit 4:3-Display von Toshiba
Das Chassis der neuen Serie "Tecra S4" ist bei allen Modellen gleich, die Ausstattung kann sich jedoch stark unterscheiden. So misst der Bildschirm immer 15 Zoll in der Diagonalen, kann jedoch XGA (1.024 x 768 Pixel) oder SXGA+ (1.400 x 1.050 Pixel) darstellen. Ob die höhere Auflösung auf einem Notebook noch praxisgerecht ist, muss jeder selbst herausfinden. Mit Standard-Akku wiegen die Notebooks 2,85 Kilogramm und sollen damit über 4 Stunden laufen – das dürfte aber stark von der restlichen Hardware-Ausstattung abhängen.
Bei allen Tecra S4 ist zudem ein Nvidia Quadro NVS 110M mit 128 MByte als Grafikchip verbaut, der anders als die GeForce-Chips auch mit OpenGL-Treibern für professionelle Anwendungen wie CAD und Visualisierung arbeiten kann. Zum Spielen sind solche Grafikprozessoren nicht gedacht.
Allen S4-Notebooks gemein ist auch der Rest der Centrino-Duo-Ausstattung mit 945PM-Chipsatz von Intel und einem WLAN-Adapter für 802.11a/b/g mit brutto bis zu 54 MBit/s. Auch die veralteten Combo-Drives hat Toshiba abgeschafft, als optisches Laufwerk ist stets ein Dual-Layer-Brenner verbaut, der Single-Layer-DVDs mit 8facher und zweilagige Medien mit 2,4facher Geschwindigkeit beschreiben kann. Auch DVD-RAMs füllt der Brenner bei doppeltem Tempo mit Daten.
Ebenfalls in allen S4 vorhanden: ein Trusted-Platform-Module (TPM) und Bluetooth 2.0, ein Lesegerät für SD-Speicherkarten, Gigabit-Ethernet, 56k-Modem und IEEE-1394-Schnittstelle (i.Link) sowie ein Fingerabdruck-Scanner.
In die Vergangenheit weisen jedoch die parallele und serielle Schnittstelle sowie FastIRDA, die für exotische Peripheriegeräte, etwa zur Messwerterfassung und ältere PDAs im Unternehmenseinsatz auch heute noch gefragt sind. Lobenswert: Neben einem Schacht für Express-Cards (PCIe) ist auch ein Slot für PC-Cards (Cardbus) vorhanden, so dass viele alte Adapter, etwa UMTS-Funkmodems oder ISDN-Karten, weiterverwendet werden können.
Toshiba will zur S4-Serie demnächst auch passende Docking-Stationen anbieten – vielleicht ist damit dann auch ein DVI-Ausgang für externe Monitore zu haben, bisher bieten die Notebooks selbst nur einen VGA-Ausgang.
Ab sofort sollen aber die Mobilrechner selbst geliefert werden, sie kosten je nach Ausstattung von 2.099,- Euro bis zu 3.199,- Euro. In der kleinsten Variante ist nur ein XGA-Display und ein Core 2 Duo T5500 zu haben, das Spitzenmodell bringt die Auflösung SXGA+ und einen Core 2 Duo T7200 mit.
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