Abo
  • Services:

Ageia: "RealityMark" als Benchmark für PhysX-Karten

Eigenes Testprogramm soll Überlegenheit von Hardware-Beschleunigern zeigen

Der Hersteller der Physik-Engine "PhysX" und der gleichnamigen Steckkarten mit einem Physik-Prozessor hat einen eigenen Benchmark vorgelegt. Nach ersten Tests von Golem.de lastet das Programm moderne Prozessoren und Grafikkarten kaum aus und empfiehlt die Steckkarten, die über 1.000 Prozent mehr Leistung liefern sollen.

Artikel veröffentlicht am ,

Ageia RealityMark
Ageia RealityMark
Wie Ageia freimütig zugibt, wurde die in den Blackfoot Studios auf Basis des Spiels "Cell Factor: Combat Training" vorgenommene Programmierung des "RealityMark" vom PhysX-Erfinder bezahlt. Das Programm soll laut FAQ (PDF) auch nur "die Funktionen und die Leistungsfähigkeit von PhysX" demonstrieren. Der Name "RealityMark" legt jedoch eine Verwechslung mit unabhängigen Testprogrammen wie "3DMark" oder "MobileMark" nahe.

Stellenmarkt
  1. CodeMonks GmbH, Nürnberg
  2. Abrechnungszentrum Emmendingen, Emmendingen

1200 Prozent schneller?
1200 Prozent schneller?
Das Programm spielt, ähnlich Timedemo-Szenen aus anderen Benchmarks, stets eine Sequenz aus dem Spiel ab, was nur wenige Sekunden dauert. Ist keine PhysX-Steckkarte im Rechner, gibt RealityMark aber stets auch einen Wert aus, der mit dem Hardware-Beschleuniger erreicht werden könnte. Auf unserem Testsystem mit einem Intel Core 2 Extreme X6800 (2,93 GHz) mit 1 GByte DDR2-800-Speicher und zwei Radeon-X1950XTX-Grafikkarten im Crossfire-Verbund erreichte das Testprogramm je nach Durchlauf Werte um 3 Bilder pro Sekunde. Mit einer PhysX-Steckkarte sollen es über 35 Bilder pro Sekunde sein, was für die sehr schnelle Plattform dennoch bescheiden wäre, zumal der Test nur in 1.024 x 768 Pixeln läuft.

Geringe Auflösung
Geringe Auflösung
Dazu kommt, dass der gemessene Wert ohne PhysX-Hardware stets gleich bleibt, auch wenn man eine der Grafikkarten abschaltet. Zudem sind, wie der Task-Manager von Windows XP zeigt, die beiden Kerne des Prozessors nie ausgelastet - es stellt sich die Frage, was das Programm eigentlich tut, um so langsam zu sein. Während des IDF Fall 2006 zeigte beispielsweise Intel eine Demo-Version des Spiels "Alan Wake" mit überzeugender Physik auf einem Quad-Core-Prozessor, bei dem einer der Kerne exklusiv für die Bewegung der Objekte verwendet wurde, unter anderem in einem Wirbelsturm.

Dualcore kaum ausgelastet
Dualcore kaum ausgelastet
Der RealityMark steht bei Ageia zum Download (378 MByte) bereit und installiert auch die PhysX-Treiber, die auch ohne Steckkarte für die Ausführung des Benchmarks benötigt werden. Das Programm startet erst ab 1 GByte Hauptspeicher und braucht auch mit dieser Menge über eine Minute Ladezeit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 469€ + Versand (Bestpreis!)
  3. 119,90€

|MatMan| 12. Okt 2006

Wie man auf dem Taskmanager Screenshot wunderbar sieht, hat das Testsystem viel zu wenig...

graf porno 11. Okt 2006

Und wenn man nichts zum Thema beizutragen hat und auch sonst nicht sehr helle ist...

Flow 10. Okt 2006

Bin gerne bereit für etwas Neues. Ich weiß auch das nicht alles neues toll ist, aber...

Striker1 10. Okt 2006

Sehe ich ganz genau so! Was bringt mir ein Benchmark, der mir die Überlegenheit dieser...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Gesetzesvorschlag: Regierung fordert Duldung privater Ladesäulen
Gesetzesvorschlag
Regierung fordert Duldung privater Ladesäulen

Die Bundesregierung hat ihren Entwurf zur Förderung privater Ladestationen für Elektroautos vorgelegt. Sowohl Mieter als auch Eigentümer erhalten damit einen gesetzlichen Anspruch. Aber es kann sehr teuer werden.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Sono Motors Elektroauto Sion für 16.000 Euro schon 7.000 Mal reserviert
  2. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  3. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam

HDR-Capture im Test: High-End-Streaming von der Couch aus
HDR-Capture im Test
High-End-Streaming von der Couch aus

Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Von Michael Wieczorek

  1. DisplayHDR Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard
  2. HDMI 2.0 und Displayport HDR bleibt Handarbeit
  3. Intel Linux bekommt experimentelle HDR-Unterstützung

OLKB Planck im Test: Winzig, gerade, programmierbar - gut!
OLKB Planck im Test
Winzig, gerade, programmierbar - gut!

Wem 60-Prozent-Tastaturen wie die Vortex Poker 3 noch zu groß sind, der kann es mal mit 40 Prozent versuchen: Mit der voll programmierbaren Planck müssen wir anders als erwartet keine Abstriche machen - aber eine Umgewöhnung und die Einarbeitung in die Programmierung sind erforderlich.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern
  2. Kailh KS-Switch im Test Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
  3. Apple-Patentantrag Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören

    •  /