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Mittelklasse-Grafikkarte: Bilder und Benchmarks zu X1950 Pro

Erste Daten vor Marktstart aufgetaucht, CrossFire intern verbunden. Unbestätigten Angaben zufolge soll ATIs neue Mittelklasse an Spiele-Grafikkarten noch im Oktober 2006 auf den Markt kommen. Der Webseite DailyTech ist jetzt ein Prototyp einer Grafikkarte vom Typ "Radeon X1950 Pro" in die Hände gefallen, die für geschätzte 200,- Euro nahe an die vor einem Jahr noch als High End gehandelte Radeon X1900 XT herankommt.
/ Nico Ernst
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ATI wollte gegenüber Golem.de die Angaben von DailyTech nicht kommentieren und auch den dort angegebenen Termin für die Markteinführung weder bestätigen noch dementieren. Laut der Webseite(öffnet im neuen Fenster) basiert die Radeon X1950 Pro auf einem neuen Chip mit Codenamen RV570, der von dem RV580 plus der X1950 XTX abgeleitet ist. Gegenüber diesem, derzeit schnellsten ATI-Modell, ist die Zahl der Pixel-Pipelines aber von 48 auf 36 Einheiten reduziert. Zudem stehen nur 12 statt 16 Texturierungseinheiten zur Verfügung. Beim Speichertakt stehen sich effektive 686 MHz (1950 Pro) und 1.000 MHz (1950 XTX) gegenüber. Der Grafikprozessor selbst ist statt mit 650 mit 575 MHz getaktet.

Damit wirkt die neue Karte deutlich abgespeckt, zumal auch statt des GDDR-4-Speichers wie bei der 1950 XTX nur 256 MByte GDDR-3-Speicher verwendet wird. Den Namen "1950" trägt die neue Radeon damit wohl vor allem aus Marketing-Gründen. In den Tests von DailyTech bleibt die Karte so auch bei der praxisgerechten Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln in der Leistung knapp unterhalb der X1900 XT, deren Preis ATI zum Start der X1950 XTX auf 249,- Euro gesenkt hatte.

Nach bisher nicht bestätigten Informationen soll aber die 1950 Pro unter 200,- Euro kosten, was sie dann für die gebotene Leistung recht attraktiv erscheinen lässt. Zudem soll die Karte stromsparend und damit leise sein, denn der RV570 ist bereits in 80 Nanometern Strukturbreite gefertigt. Die Karte benötigt zusätzlich zur Stromversorgung über den PCI-Express-Grafiksteckplatz dennoch einen PCIe-Stromanschluss, kommt aber mit einem Kühler aus, der nur den Slot der Karte selbst belegt.

Wie bereits berichtet , will ATI außerdem die externe Kabelpeitsche für die Kopplung zweier Grafikkarten per CrossFire abschaffen – die X1950 Pro hat als erste Karte den nötigen internen Anschluss, mit dem dann zwei Karten über eine kurze Kabelbrücke im Inneren des Rechners verbunden werden können. Mit dieser Ausstattung dürfte auch die Notwendigkeit von Master- und Slave-Karten für CrossFire entfallen.


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