Skype 1.3 für Linux mit ALSA-Unterstützung

Weniger Funktionen als aktuelle Windows-Version

Nach mehreren Monaten Beta-Phase ist die VoIP-Software Skype für Linux nun in der fertigen Version 1.3 verfügbar. Die neue Version unterstützt nun auch ALSA und bringt einige kleinere Neuerungen mit. Ansonsten müssen Linux-Anwender aber immer noch auf viele Funktionen verzichten, beispielsweise auf Videokonferenzen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die größte Änderung in Skype 1.3 ist die Unterstützung der Advanced Linux Sound Architecture (ALSA), zusätzlich zum Open Sound System (OSS), auf das alte Versionen beschränkt waren. Über das Optionsmenü lässt sich zwischen ALSA und OSS umschalten, wobei ein Neustart der Software notwendig sein kann. Die ALSA-Unterstützung ist insbesondere deswegen ein wichtiger Schritt, da viele aktuelle Linux-Distributionen gar kein OSS mehr unterstützen und auch die OSS-Treiber nach und nach aus dem Linux-Kernel verschwinden. Allerdings gibt es Wrapper, um OSS-Software auch mit ALSA zu nutzen.

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Die Programmoberfläche haben die Entwickler aufgeräumt und neue Tastenkürzel festgelegt. Telefonnummern lassen sich im Profilfenster nun anklicken. Für Programmierer gibt es ein neues X11-API. Eine Demo soll zeigen, wie sich das API verwenden lässt. Darüber hinaus unterstützt die neue Version Emoticons und Länderflaggen sowie neue Chat-Kommandos.

Die als Skype 1.3 veröffentlichte Version 1.3.0.53 soll auch einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber der letzten Beta-Version bringen. Allerdings hinken Linux-Nutzer der Windows-Version noch immer nach: So ist eine Teilnahme an Telefonkonferenzen zwar möglich, selbst können solche aber nicht gestartet werden. Auch auf Video-Chats müssen Linux-Anwender bei Skype verzichten.

Die fertige Linux-Version von Skype 1.3 gibt es ab sofort als Binärpaket unter skype.com zum Download.

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