SCO bittet Gericht um Aufschub

Novells Antrag soll noch warten

Da SCO noch immer mit IBM streitet, möchte das Unternehmen eine Aufschiebung der neuen Forderungen von Novell erreichen. Novell hatte eine Entscheidung ohne Gerichtsverfahren beantragt, um Lizenzeinnahmen aus Unix-Verkäufen zu erhalten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Novell hatte ein "Summary Judgement", also eine Entscheidung ohne Gerichtsverfahren, beantragt. Dabei forderte das Unternehmen insgesamt 25 Millionen US-Dollar aus SCOs Unix-Lizenzverkäufen ein, auf die man Anspruch habe. Sollte das Summary Judgement abgelehnt werden, so will Novell eine einstweilige Verfügung erwirken.

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Zuvor hatte schon IBM ein Summary Judgement beantragt. Damit die Auseinandersetzung mit IBM jedoch fortgesetzt werden kann, hat SCO nun die Aufschiebung von Novells Antrag verlangt. Die Entscheidung soll so lange aufgehalten werden, bis der Streit mit IBM vorüber ist. Andernfalls hätte SCO gerne länger Zeit, um auf Novells Vorwürfe zu antworten.

Im Prozess mit IBM geht es unter anderem um den Vorwurf, IBM habe geistiges Eigentum von SCO geklaut. Zum Ende des dritten Quartals verfügte SCO aber nur noch über liquide Mittel in Höhe von 15,52 Millionen US-Dollar, die Rechtsstreitigkeiten kosteten alleine in diesem Quartal 2,3 Millionen US-Dollar. Würde Novells Antrag durchkommen, wäre SCO zahlungsunfähig und könnte den Prozess gegen IBM nicht fortsetzen.

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Matz 09. Okt 2006

Patente haben auch die Funktion, Erfinder vor finanzstarken Firmen zu schützen. Jemand...

@ 07. Okt 2006

...angeblich ;-)

@ 07. Okt 2006

Er hat auch "auch" vergessen, sonst nichts.

Pogo 06. Okt 2006

Man das Gesicht von Steve Balmer möchte ich sehen falls Novell recht bekommt. Da werden...

Gemie 06. Okt 2006

erschd olle verglaga, dann 'de gantse Prodsesse absichtlich en de Läng' ziaga udn jetzt...



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