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SCO bittet Gericht um Aufschub

Novells Antrag soll noch warten. Da SCO noch immer mit IBM streitet, möchte das Unternehmen eine Aufschiebung der neuen Forderungen von Novell erreichen. Novell hatte eine Entscheidung ohne Gerichtsverfahren beantragt, um Lizenzeinnahmen aus Unix-Verkäufen zu erhalten.
/ Julius Stiebert
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Novell hatte ein "Summary Judgement", also eine Entscheidung ohne Gerichtsverfahren, beantragt. Dabei forderte das Unternehmen insgesamt 25 Millionen US-Dollar aus SCOs Unix-Lizenzverkäufen ein, auf die man Anspruch habe. Sollte das Summary Judgement abgelehnt werden, so will Novell eine einstweilige Verfügung erwirken.

Zuvor hatte schon IBM ein Summary Judgement beantragt. Damit die Auseinandersetzung mit IBM jedoch fortgesetzt werden kann, hat SCO nun die Aufschiebung von Novells Antrag verlangt(öffnet im neuen Fenster). Die Entscheidung soll so lange aufgehalten werden, bis der Streit mit IBM vorüber ist. Andernfalls hätte SCO gerne länger Zeit, um auf Novells Vorwürfe zu antworten.

Im Prozess mit IBM geht es unter anderem um den Vorwurf, IBM habe geistiges Eigentum von SCO geklaut. Zum Ende des dritten Quartals verfügte SCO aber nur noch über liquide Mittel in Höhe von 15,52 Millionen US-Dollar, die Rechtsstreitigkeiten kosteten alleine in diesem Quartal 2,3 Millionen US-Dollar. Würde Novells Antrag durchkommen, wäre SCO zahlungsunfähig und könnte den Prozess gegen IBM nicht fortsetzen.


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