Abo
  • Services:

Modchip-Verkäufer müssen 9 Millionen US-Dollar Strafe zahlen

HDLoader für die PlayStation 2 verstößt gegen DMCA

Die Betreiber des auf Spielekonsolen-Modchips spezialisierten Online-Shop Divineo sind per US-Bezirksgericht zur Zahlung einer Geldstrafe von insgesamt 9 Millionen US-Dollar verurteilt worden. Mit den verkauften Modchips und einer PlayStation-2-Software namens HDLoader haben sie laut Urteil gegen den umstrittenen Digital Millennium Copyright Act (DMCA) verstoßen.

Artikel veröffentlicht am ,

Die zuständige Richterin Claudia Wilken vom kalifornische Bezirksgericht hat nicht nur der US-Niederlassung Divineo Inc. und ihrem Betreiber die Zahlung einer Schadensersatz-Summe von 3.750.200 US-Dollar auferlegt, auf den britischen und französischen Divineo-Online-Shop und deren französischen Betreiber kommt eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 5.791.400 US-Dollar zu.

Stellenmarkt
  1. Bayerisches Landesamt für Steuern, München
  2. Hochland Natec GmbH, Heimenkirch

Modchips dienen in der Regel dazu, Kopierschutz-Systeme zu umgehen und erlauben damit auch - aber nicht nur - das Ausführen von Schwarzkopien. Sie machen auch die private Software-Entwicklung möglich, die den Konsolenanbietern auch nicht immer lieb ist. Im Falle von Divineo wurde auch noch eine Software namens HDLoader angeboten, mit der sich Spiele auf die PlayStation-2-Festplatten kopieren und sich direkt von dort - anstatt von der Spiel-CD oder -DVD - starten lassen.

Die Entertainment Software Association (ESA) bezeichnet das bereits am 11. September 2006 gefällte, aber nun erst bekannt gewordene Gerichtsurteil als Erfolg im Schlag gegen Schwarzkopierei. Erst Modchips und Tools wie HDLoader würden "illegal kopierte Spiele und illegal modifizierte Spielekonsolen" möglich machen und damit Schwarzkopien erst ermöglichen, so der die US-Spielepublisher vertretende Lobby-Verband in einer offiziellen Mitteilung. Für Ric Hirsch, den Senior Vice President der Urheberrechts-Abteilung der ESA, hat das Urteil Signalwirkung und soll andere Modchip-Anbieter abschrecken.

Bereits im Dezember 2005 gab es laut ESA ein ähnliches Urteil des selben Gerichts, bei dem ein US-Bürger eine Schadensersatz-Summe von 6 Millionen US-Dollar wegen einer DMCA-Verletzung zahlen musste. Der seit 1998 geltende DMCA untersagt das Umgehen von Schutzmechanismen und stieß wegen seiner Regelungen bereits in der Vergangenheit auf scharfe Kritik seitens Bürgerrechtlern, Wissenschaftlern und auch der Wirtschaft. So wird unter anderem befürchtet, dass Wissenschaftler kriminalisiert werden, die sich potenziellen technischen Sicherheitslücken widmen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. (-15%) 23,79€

Michael - alt 09. Okt 2006

Schallplattenspieler und Bandgeräte schon eher.

TDi93 09. Okt 2006

*rotfl* Yup, oder man macht es beim PC wie ich... Man kauft sich AMIGA Classics und...

Hulf 09. Okt 2006

Das stimmt so pauschal nicht. Nintendo z.B. macht mit der Konsole Wii von vornherein...

Wissard 08. Okt 2006

...wird das ganze mal als "Schwarzkopieren" bezeichnet. Ist wesentlich treffender als...

Anonymous 07. Okt 2006

nur weil das ein deutsches forum ist und du nicht in den usa lebst, glaubst du das du...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key 2 - Hands on

Das Key2 ist das Nachfolgemodell des Keyone. Das Grundprinzip ist gleich. Im unteren Gehäuseteil gibt es eine fest verbaute Hardware-Tastatur. Darüber befindet sich ein Display im 3:2-Format. Das Schreiben auf der Tastatur ist angenehm. Im Juli 2018 kommt das Key2 zum Preis von 650 Euro auf den Markt.

Blackberry Key 2 - Hands on Video aufrufen
Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

    •  /