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GCC wird zum Schweigen gebracht

Veränderte Kernel-Version unterdrückt Compiler-Warnungen. Da der Compiler GCC in den letzten Versionen immer mehr Warnungen ausspuckt, hat ein Linux-Kernel-Entwickler Änderungen am Kernel vorgenommen. Diese Veränderungen sollen aber nicht in den offiziellen Kernel gelangen, sondern richten sich an Entwickler, die tatsächlich vorhandene Fehler nicht erst aus einer langen Liste von Warnungen heraussuchen wollen.
/ Julius Stiebert
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Linux-Kernel-Entwickler Jeff Garzik merkte auf der Linux-Kernel-Mailingliste an(öffnet im neuen Fenster), dass neuere GCC-Versionen sehr viele Warnungen ausspucken würden. Diese treten beispielsweise beim Übersetzen des Kernels auf, wenn der GCC meint eine Variable könnte nicht initialisiert worden sein. Unter all diesen Meldungen sei es schwer, die tatsächlich vorhanden Fehler herauszusuchen.

Garzik hat daher einen Kernel-Patch veröffentlicht, der diese Falschmeldungen unterdrückt. Dafür habe er im Vorfeld überprüft, dass die unterdrückten Warnungen tatsächlich falsch gewesen seien. Allerdings soll der Fork nur von ihm weitergepflegt werden und allen Entwicklern offen stehen. Seine Änderungen sollen aber nicht in den offiziellen Kernel gelangen.

Andrew Morton, der den 2.6er Kernel betreut, antwortete(öffnet im neuen Fenster) er habe genau dies kürzlich begonnen und wolle seine Änderungen nun an Garzik schicken. Allerdings sieht er auch die Gefahr, dass einige ernste Meldungen so versehentlich untergehen würden.

Garziks Kernel-Patch gibt es per Git(öffnet im neuen Fenster).


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