Qt 4.2 mit neuem 2D-Framework
Das neue Graphics-View-Framework(öffnet im neuen Fenster) ersetzt das Canvas-Modul von Qt 3 und bietet umfangreiche Funktionen zur 2D-Grafikprogrammierung. Dazu zählen eine Kollisionserkennung, Zoom und Schwenken, Objekte lassen sich gruppieren und mit Anti-Aliasing rendern. Auch OpenGL steht zur Verfügung und das neue Framework soll schneller sein, als sein Vorgänger.
Zudem gibt es ein Framework zur automatischen Textvervollständigung und Widgets lassen sich über Stylesheets gestalten. Die dafür verwendete Syntax soll der von Cascading Style Sheets (CSS) ähneln. Ferner sind neue Widgets enthalten, unter anderem um Kalender darzustellen. Ein neues Modul unterstützt außerdem die Kommunikation zwischen Prozessen über die D-Bus-Bibliothek.
Die Qt-Version für MacOS X kann nun auf die Zwischenablage zugreifen und das native Knopf-Layout in Dialogen benutzen. Die Integration in den GNOME-Desktop soll ebenfalls verbessert worden sein. So lassen sich nun Qt-Plug-Ins schreiben, die in Anwendungen, die nicht auf Qt basieren, genutzt werden können.
Qt 4.2 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Für den Einsatz in freier Software kann die Open-Source-Version genutzt werden, die kommerzielle Qt-Variante steht als Testversion zur Verfügung.
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