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IBMs Power PC spart mehr Strom

Neue Prozessoren für PCs und Embedded-Anwendungen vorgestellt. Auch wenn IBMs prominentester Kunde Apple inzwischen auf Intel-CPUs setzt, geht die Entwicklung der Power-PC-Prozessoren weiter. So hat IBM nun neue Modelle der Serien 750 und 970 vorgestellt, die deutlich weniger stromhungrig sein sollen. Neue Embedded-CPUs brauchen bei 1 GHz Takt sogar nur gut ein halbes Watt elektrischer Leistung.
/ Nico Ernst
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Der Nachfolger des bis vor kurzem in G5-Macs eingesetzten PowerPC 970FX heißt 970GX und kommt mit einem auf 1 MByte verdoppelt L2-Cache daher. Angaben zur Leistungsaufnahme macht IBM hier nicht, sondern verweist auf die "gleichen stromsparenden Eigenschaften" – Apple musste den 970FX zuletzt mit Wasser kühlen. IBM will den 970GX mit Taktfrequenzen von 1 bis 2,5 GHz anbieten.

Sein kleiner Bruder heißt 750CL, der aber anders als der 970GX nicht mit 64-Bit-Code zurecht kommt. Er wird nur mit 400 MHz bis 1 GHz erscheinen und soll halb so viel Strom benötigen wie die Vorgänger der 750er-Serie – konkrete Angaben zur Leistungsaufnahme macht IBM hier aber ebenfalls noch nicht. Die neue CPU mit 256 KByte L2-Cache soll vor allem in Embedded-Anwendungen wie bei Netzwerk-Geräten zum Einsatz kommen.

Auch die je nach Einsatzzweck modifizierbaren Versionen (ASICs) des PowerPC hat IBM nun renoviert. Der für Systems-on-a-Chip gedachte Kern 464FP H90 kann auch bei Drittherstellern gefertigt werden, neu ist – durch das Kürzel "FP" angedeutet – eine Gleitkommaeinheit mit doppelter Genauigkeit. In IBMs eigenen Designs soll dieser 32-Bit-Core bei 1 GHz nur 530 Milliwatt elektrischer Leistung aufnehmen. Im ersten Quartal 2007 will IBM seinen Kunden das Design-Kit für diese CPU liefern, für das Modell 464 H90 (ohne FPU) bereits Ende des Jahres 2006.


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