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Intel droht angeblich Kartellverfahren in Europa

Entscheidung über Eröffnung eines Verfahrens noch in diesem Jahr. Die Europäische Kommission steht angeblich kurz davor, ein formales Kartellverletzungsverfahren gegen den Chiphersteller Intel einzuleiten, berichtet das Wall Street Journal. Dem nun offenbar anstehenden Verfahren ging eine rund fünf Jahre andauernde Untersuchung voraus.
/ Jens Ihlenfeld
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Laut Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) sollen die Pläne noch von EU-Juristen geprüft werden, um mögliche Schwachstellen in der Argumentation aufzudecken. Anschließend soll das Papier der Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes vorgelegt werden, bei der die letztendliche Entscheidung liegt.

Noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung fallen und Intel dann um Stellungnahme zu den Vorwürfen gebeten werden, schreibt das Blatt. Intel hätte dafür zwei Monate Zeit, bevor es zu einer Anhörung kommen würde.

Kommt die Wettbewerbskommissarin zu dem Schluss, dass Intel gegen das europäische Kartellrecht verstoßen hat, könnte Sie den US-Konzern bestrafen und dazu zwingen, seine Geschäftspraktiken zu ändern.

Das Verfahren geht auf den Intel-Konkurrenten AMD zurück, der sich über unfaire Geschäftspraktiken beschwert und dadurch die Ermittlungen gegen Intel ins Rollen gebracht hat. Intel weist entsprechende Anschuldigungen bislang vehement zurück.


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